3Sat MonaLisa Kinderklau, Kommerz, Kriminalität

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Kinderklau: Es geht um reinen Kommerz

Mit Video – Das Magazin MonaLisa, 3Sat, stellt in seinem Bericht unmissverständlich heraus:

In den Städten Münster und Osnabrück gibt es auffallend viele Fälle von Inobhutnahmen.

Die bekanntesten Fälle: Der vom EGMR verurteilte Fall um die Kinder der Familie Conny und Josef Haase sowie der Kinderklau der Eltern Kutzner, der im Spielfilm In Sachen Kaminski aufgearbeitet und ebenfalls durch den EGMR verurteilt wurde. Beide Kinderklaufälle zeigen sehr deutlich, wie der Kommerz im Vordergrund steht und mit kriminellen Methoden erzielt wird.

EGMR zur Casa Haase

Der Kinderklaufall Familie Haase , der durch das höchste europäische Gericht als solcher bestätigt wurde, kostete die Bundesrepublik und somit den Steuerzahler mehr als 800.000 Euro. Das Jugendamt entzog Muttter Conny Haase und Vater Josef Haase ihre Kinder, um sie dann an so genannten Profieltern zu vermitteln.

Profieltern von Backhaus

Die Profieltern, wie sie der Konzern Backhaus im Dienste hat, sehen sich als professionelle „Eltern“, die künftig Eltern ersetzen. Profieltern werden pro Kind mit mehren Tausend Euro monatlich vergütet und haben nur selten ein kapitalvermehrendes Kind zur Verwahrung. Kommerz schließt Habgier ein und deshalb kümmern sich Profieltern um eine Vielzahl von Kindern.

Verdacht begründet Herausnahme des Kindes

Eine Herausnahme eines Kindes erfolgt bei Verdacht, nicht etwa bei erwiesener Erziehungsinkompetenz der Eltern. Prof. Dr. Wolfgang Jopt, Psychologe Universität Bielefeld, gerichtlicher Sachverständige für Familien- und Strafrecht:

“Hier wird mit einer Flapsigkeit und Vorschnelligkeit Kinder von ihren Kindern getrennt, dass ich ohne Not davon spreche – in Einzelfällen (bezogen auf die Not) – dass hier staatlicher Kinderklau stattgefunden hat.“

MonaLisa Journalistin:

„Auch ist uns in dieser Region kein Fall bekannt, bei dem das Jugendamt den Versuch unternommen hätte, die neubeelterten Kinder den leiblichen Eltern zurück zu geben.“

Über die Entscheidung, ob ein Kind zu seinen Eltern zurückgeführt werden kann, befindet der Allgemeine Sozialdienst des zuständigen Jugendamtes, welches zur Entscheidungsfindung die Profieltern befragt, ob aus deren Sicht eine Rückführung des Kindes zu den Eltern dem Kindeswohl entspräche.

Backhaus beliefert Backhaus – Es lebe der Kommerz

Gleichzeitig prüft Backhaus, welche Maßnahme das Kindeswohl des betroffenen Kindes am besten gewährleiste. Backhaus kommt zur Einschätzung, dass das Kind am besten in den Einrichtungen von Backhaus untergebracht wäre.

Wo Kommerz durch die Verwahrung von Kindern winkt, ist die Kriminalität nicht weit und dem lukrativen Kinderklau ist Tür und Tor geöffnet.

Backhaus dazu:

„Wir würden es gerne billiger machen, wenn wir es könnten!“

Redaktion Kinderklau-relaunched dazu:

„Wir würden es gerne glauben, wenn wir es könnten!“

Backhaus weiter:

„In jedem Krankenhaus gibt es erst eine Diagnostik und wenn das Krankenhaus in der Lage ist, den richtigen Hilferahmen zu geben, dann tut es das. Und wenn nicht, dann geht es woanders hin. Und genauso ist es bei uns.“

Hier verkennt Backhaus die Tatsache, dass die Diagnostik in Krankenhäusern auf wissenschaftlich herleitbaren und belegbaren Fakten beruht und nicht anhand von Mutmaßungen und Meinungen erstellt wird, wie es in der Freiwilligen Gerichtsbarkeit der Standard ist.

Jugendamt: Auftraggeber, Nutznießer und Kontrollinstanz

Der MonaLisa Beitrag von 3Sat zeigt auf, dass das Jugendamt wesentliche Kernpositionen einnimmt, wenn es um Kommerz durch Investition in Humankapital geht.

Es, das Jugendamt, ist gleichzeitig

  • Auftraggeber für Konzerne wie Backhaus
  • Kontrollinstanz ob seiner eigenen Leistungen
  • Nutznießer – durch eigene systemerhaltende Beschaffungsmaßnahmen

Jugendämter kontrollieren jedoch nicht nur ihre Auftragnehmer wie etwa Kinderheime, die vom Jugendamtsleiter gegründet wurden, sondern auch sich selbst.

Provisionen für Heimplatzbelegungen: Beamte halten Hände auf

Darüber hinaus gibt es Hinweise, dass Auftragnehmer Provisionen an die Jugendämter zahlen, wenn Heimplätze belegt werden. Staatsanwaltschaftliche Ermittlungen beziehen sich ganz konkret auf einen Heimleiter, der per Zeitungsannonce den Kontakt zu führenden Jugendamtspersonen sucht und darin Provision bei Heimplatzbelegungen zusagt – z. B. im Fall Kinderhaus Kiesby. Von Medien ersuchte Interviewanfragen an Pressestellen deutscher Jugendämter zu solchen und weiteren Vorkommnissen werden durch die Pressesprecher abgeschmettert.

Schutzauftrag Jugendamt: Unterstützung – nicht Zerstörung

Per Gesetz, §1666a BGB, beinhaltet der Schutzauftrag der deutschen Jugendämter, dass sie die Familie zu unterstützen haben und dadurch das Kindeswohl zu stärken oder herzustellen.

Kinderklau ist jedoch alles andere. Es ist die maximale Entfremdung von Kind und Eltern. Denn Eltern werden nicht in ihrer Erziehungskompetenz unterstützt und gestärkt, sondern es erfolgt die Isolierung zwischen Kind und Eltern – zugunsten von Kommerz.

Koryphäen der deutschen Jugendhilfe sind Nienstedt und Westermann, die den Begriff Neubeelterung geprägt haben. Aus ihrer Sicht sind einzig Profieltern erziehungskompetent. Das kommt der Auslöschung der Eltern aus dem Leben der Kinder gleich, die – wohlgemerkt – nicht aufgrund von erwiesenen Tatsachen in das „Schutzprogramm“ der deutschen Jugendämter aufgenommen werden.

Die Eltern sind Störfaktoren im Neubeelterungsprozess und darüber hinaus. Dieser TV-Beitrag, der auf 3Sat ausgestrahlt wurde, bezieht sich regional auf die Städte Münster und Osnabrück. Im gesamten Bundesgebiet sieht es nicht anders aus.

Video: Kommerz contra Kindeswohl


3sat monalisa - Kinderklau, Kommerz

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18 Comments - Write a Comment

  1. Ich kann nur hoffen das Uwe Jopt bald in Pension geht der hat genug abkassiert mit seinen 60 Gutachten die er pro Jahr erstellt er selbst fertigt Gefälligkeitsgutachten es ist der doch der die Kinder aus gesunden FAmilien holt. DAs ist wohl der allwissende. Pfui das der STaat so etwas bezahlt.
    Angelika Pieper Lüneburg

    Reply
    1. Uwe Jopt ist uns als neutraler Sachverständiger bekannt, der sehr häufig dem Jugendamt sowie der Sorgerechtsindustrie Contra gibt und an der missbräuchlichen Anwendung nicht mit Kritik spart. Sollte Jopt die Seiten gewechselt haben, wäre es ein weiterer Skandal. Doch uns ist nichts derartiges bekannt.

      Reply
      1. Jeder Betroffene sollte grundsätzlich KEINE
        Begutachtung machen, da diese Zwangsgutachten verfassungswidrig sind!

        Bundesverfassungsgericht ist ganz eindeutig: Familiengerichtliche Gutachten dürfen nicht erzwungen werden
        Im Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 02.04.2009, 1 BvR 683/09

        Danach fehlt es an einer den mit der Exploration verbundenen Eingriff in den Schutzbereich des allgemeinen Persönlichkeitsrechts (Art. 2 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 GG)

        Reply
      1. Uwe Jopt hat sich auch in unserer Familiensache bezügl. Umgangsrecht ein Gefälligkeitsgutachten teuer bezahlen lassen.rnDer Vater, ein mehrmals vorbestrafter Gewalttäter, der damit drohte seinen Sohn zu töten und mich zu vernichten, sollte unbedingt ungeschützten Umgang mit seinem Sohn bekommen. Die bewiesenen Morddrohungen kommentierte Jopt wörtlich: „Damit will er Ihnen doch nur Angst machen“. Auf meine Frage, ob Jopt die Verantwortung dafür übernimmt, wenn der Vater seine Morddrohungen, wie auch die bereits begangenen Körperverletzungen, wahr macht, antwortete Jopt: „Nun werden Sie nicht frech“.rnNur unter Einschaltung der Presse konnte ich dafür sorgen, dass die Bremerhavener Familienrichterin Hien-Völpel aus dem Familiengericht entfernt wurde.rnrnJopt hat durchaus realisiert, welchen Schaden er mit seiner Schweinerei angerichtet hat, in dem er einen Vater unterstützt hat, dem es in keiner Weise um sein Kind geht, sondern nur um Zerstörung. rnrnGriff mehrere Tausend Euro ab, ohne sein „Gutachten“ zu Ende gebracht zu haben und hat sich bei weiteren Gerichtsterminen nicht mehr blicken lassen. Im Nachhinein stellte sich heraus, dass er die Begutachtung meines Sohnes seiner damaligen Ehefrau überließ, die seinerzeit seine Studentin war.rnrnJopt, der vermeintliche Kinderschützer muß viele Gefälligkeitsgutachten fabrizieren, um seine diversen Kinder von diversen Frauen mit den bitteren Tränen unserer Kinder zu finanzieren.

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      2. Brigitte Menninga · Edit

        rufen Sie mich an: 0172-xxx Sie werden erschrecken, was der angebliche Kinderschützer, Uwe Jopt, für Geld bereit ist Kindern anzutun.

        Reply
      3. Hallo,

        wir wollten als Großeltern, denen unsere Tochter das Enkelkind entzogen hat, Prof. D. Jobt mit einem Gutachten beauftragen. Das Kind lebte 5 Jahre bis 31.12.2014 nur bei uns – Alter jetzt 5 J. 10 Mon.

        Könnten Sie uns evtl. Erfahrungen mitteilen?

        Danke und beste Grüße

        Christina Tepen und Joachim Weber

        christat54@gmail.com

        Reply
      4. Hallo,

        wir wollten als Großeltern, denen unsere Tochter das Enkelkind entzogen hat, Prof. D. Jobt mit einem Gutachten beauftragen. Das Kind lebte 5 Jahre bis 31.12.2014 nur bei uns – Alter jetzt 5 J. 10 Mon.

        Könnten Sie uns evtl. Erfahrungen mitteilen?

        Danke und beste Grüße

        Christina Tepen

        Reply
  2. So geht es mir auch mein Kind wurde mir in Mutter Kind Heim ich bin als Geistig behinderte abgestempelt wurden und ich sehe das nicht so ich habe eine sehr strake schreib schwäche und mehr auch nicht und ja 5 Jahre war ich mit Kind ein gesperrt mir wurde versprochen das ich da nen Schulabschluss machen kann aber nichts von dem war Realität geworden nein aber auf einmal mit der Begründung es hätte nicht Gereicht weggenommen vom Jugendamt Eitorf Mein Kind ist seit 4Jahren jetzt im Heim ich bekomme sie Alle 14tage zum Wochenende mein Kind wollte aber auch nach Hause und ist Auch schon zweimal abgehauen und Das Jugendamt Eitorf hat mit mir gesprochen weil mein Kind nach Hause möchte das Jugendamt grinste und verneinte es obwohl alles für das Kind hier getan wird und ich meine Familie habe die hinter mir und meinen Kind stehen und mit Rat und Tat bei mir und den Kind sind Das Jugendamt Eitorf wollte mich 150km mit meinen Kind wieder mal ins Mutter-Kind-Heim tun und sagte vorher bein Gespräch mit mir und meinen Eltern ich muss nicht das nächst beste Mutter-Kind-Heim nehmen also habe ich gesagt soweit möchte ich nicht von Heimarts Ort weg und sie wollten mich drauf drängen darein zugehen da das erste Heim von mein Kind die Sicherheit nicht gewährleistet sie sagten Entweder oder Kind muss in einer anderen Unterbringung so jetzt ist sie seit einigen Wochen im Neuem Heim und mir wurde gesagt das sie weiter schauen nach Mutter-Kind-Einrichtungen aber seit sie da ist bekomme ich kein Anruf mehr von Jugendamt Eitorf oder sowas garnichts mehr und jetzt wette ich wenn ich meine chance jetzt auf ner Ausbildung anstreben meldet das Jugendamt Eitorf sich wieder um mir und meinen Kind das ganze Leben Kaputt zu machen Eigendlich sagt man es geht zum wohle des Kindes aber nicht beim Jugendamt Eitorf da geht es nur das einen ein kleiner Fehler Kind weg und wieder bekommst du es erst wen du in Mutter-Kind-Heim gehst und kommst auch erst raus wenn das Kind 14 Jahre ist und sonst bleibt es im Heim bis das Jugendamt Eitorf über das Kind Nichts mehr zusagen hat Bitte ich brauch auch eure
    Hilfe ich will nicht mein ganzes Leben damit verbringen das mein Kind Im Heim aufwaschen muss und mein Kind will das auch nicht

    Reply
  3. hallo ich suche betrofffen eltern für kontakt weil bin total vertig von jugedamt mein kind lebt seit 3 jahren in einen heim bitte melldet eusch MFG

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  4. Pingback: Weine nicht! Wir haben alle genug geweint. Eine Zusammenfassung zum Kinderklau. Offene Briefe, Berichte, Zeugenaussagen und Kommentare | Der Fall Pia und Dave Möbius Jugendamt Leer

  5. Ich möchte die neuesten Nachrichten von Ihrer Webpage erhalten. Bieten Sie Opfern vom Kinderklau Newsletter an? Bitte mailen Sie. Frederick

    Reply
  6. Sehr geehrtes Team,

    diese Sachverhalte können wir bestätigen. Unsere gemeinsame Tochter war in einer der Institutionen. 38 Monate dauert der unrechtmäßige Verbleib. Oberlandesgericht beendete diesen mit der Begründung, es sei ein bedauerliches Versehen vorgelegen gewesen. Regress Fehlanzeige. Jugendämter haben immer Recht.

    Familie Walter und Gisi M.

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  7. Der Kinderklau geht weiter. Seit 2J. kassiert xxx Balingen mit
    meinen Kindern ab. Um die Kinder gegen ihren Willen fest zu halten.
    Auf Basis vom Gefälligkeitsgutachten mit der kriminellen Bande Jugendamt Reutlingen/Balingen.
    Die Leiterin manipuliert Umgänge, stellt falsche Behauptung dar und erklärt gesunde Kinder als psychisch krank inbegriffen mit den Eltern.
    Jedoch hinter geschlossenen Türen des Heims sieht die Realität anders aus.
    Die Kinder werden tagelang nach der Schule eingesperrt/werden schulisch in der Entwicklung zurück gestellt. Alle sind Hauptschule/Sonderschule.
    Sie werden seelisch sowie psychisch misshandelt.
    Bei Einzelgesprächen 1× die Woche mit der Leiterin werden die Kinder gegen die eigenen Eltern aufgehetzt.
    Sie werden zur Arbeit gezwungen, die Erzieher gehen mit den Kindern auf gröbste um.
    Das Gericht Balingen hält mit der kriminellen Bande zusammen, und hilft der Beisteuerung Misshandlung der Kinder im Heim dazu.

    Reply
    1. Leider mussten wir den Namen des betreffenden Heims unkenntlich machen, da anonyme Beiträge nicht nachvollziehbar sind. Was Sie beschreiben, ist uns aus zahlreichen Fällen bekannt. Wir können Ihnen lediglich raten: Verlassen Sie die Anonymität und halten Sie durch, weiter gegen Unrecht anzukämpfen.

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