Beiträge

Märchen Kinderbefreiung

Helena Fürst & Kinderheim

Die große RTL-Kinderbefreierin Helena Fürst

Helena Fürst, Kämpferin aus Leidenschaft, Anwältin der Armen und nun auch Familienhelferin? Zunächst für SAT.1 in Gnadenlos gerecht – Sozialfahnder ermitteln unterwegs, nun aufgestiegen in die Mediengruppe RTL Deutschland, will die Anwältin sich für mehr Gerechtigkeit einsetzen. Medienwirksam kündigte Helena Fürst via Facebook an, in Sachen Jugendamt und Kinderheim tätig zu werden:

Kindeswohlgefährdung und Jugendamt, ein Kinderheim das zwei Kinder gegen den Willen der Eltern und das ganze ohne rechtliche Befugnisse festhält! Wie und ob überhaupt hole ich die Kinder gegen den Willen vom Jugendamt und Kinderheim raus? In jedem Fall so wie es vor mir noch keiner öffentlich gewagt hat! All das seht ihr nur 19:05 RTL heute Abend in meiner Sendung Helena Fürst Kämpferin aus Leidenschaft, einschalten!

Den Ausgang bereits vorweg verraten saßen am 26.07.2015 zahlreiche betroffene Eltern vor den TV-Geräten und waren gespannt. Zeitgleich kommentierte Helena Fürst parallel auf ihrer Facebook-Pinnwand, um mit Verweis auf ihre 1,99 €/Minute aus dem Deutschen Festnetz kostende Servicehotline FÜRSTHOTLINE hinzuweisen. Gut, auch eine Anwältin muss von irgendetwas leben, jedoch hatte dies in geschlossenen Gruppen für reichlich Gesprächsstoff und Geschmäckle gesorgt.

Den Erwartungen, dass sich ein TV-Format dem Thema Kinderklau annimmt und damit die große Lösung für alle Kinderklau-Fälle liefert, konnten selbstverständlich nicht erfüllt werden. Dennoch trägt auch dieser TV-Beitrag dazu bei, dass die Öffentlichkeit über einen weiteren Fall informiert wird, in dem ein Kinderheim und ein Jugendamt machen, was sie wollen und am besten können.

Trotz innehabendem Sorgerecht werden der Mutter die Kinder einfach vorenthalten – und verwahrlosen im Heim.

Helena Fürst, Jugendamt & Kinderheim – was passierte?

Die TV-Anwältin Helena Fürst nimmt sich einem Elternpaar an, dessen zwei Kinder im Kinderheim leben. Grauenhafte und katastrophale Zustände sollen dort herrschen und schon bald gibt es eine Konfrontation mit der Polizei.

Aufmerksam machte darauf die ehemalige Erzieherin Irina Boitin, die über Missstände im Kinderheim und auf das Schicksal der beiden Kinder hinwies.

  • Einrichtung im Heim reif für Sperrmüll, kaputte Möbel, gammelige Teppiche, undichte Fenster, Boden aufgequollen
  • es gab zu wenig Geld (50 Euro pro Woche) für das Essen der Heimkinder; der Heimbetreiber selbst ist zudem dreifacher Restaurant-Besitzer – dabei gibt es für jedes Kind mehrere Tausend Euro monatlich
  • die Kinder haben selbst putzen müssen

Die müssen vor diesen Menschen gerettet werden . (Zitat: Erzieherin)

Warum kamen die beiden Kinder ins Kinderheim?

Helena Fürst, Kämpferin aus Leidenschaft, besucht die Berliner Familie von Luca und Jeremy. Die Eltern Reuter haben insgesamt 4 Kinder, zwei davon haben sie aus freien Stücken in das Kinderheim gegeben, weil sie überfordert waren. Das haben die Eltern selbst erkannt und sich um Hilfe bemüht. Dem Bericht zufolge sollen beide Kinder zuhause auffällig gewesen sein, die Rede ist auch von frühkindlichem Autismus.

Keine Hilfe für Eltern – ergo: Kinder weg

Die Eltern suchten nach Hilfe, die es nicht gab. Statt der rechtmäßig zustehenden Hilfe zur Erziehung gab es die unsererseits immer wieder zitierte Hilfe durch Entziehung.

Wirklich aktive Hilfe in dieser Hinsicht gibt es nicht! (Zitat Vater)

Helena Fürst fragt beim Vater nach, ob es keine Familienhilfe gegeben habe. Der Vater verneint. Helena Fürst spricht von

„Gewinnmaximierung auf Kosten der Kinder.“

Die Rede ist also von Eltern, die verantwortlich gehandelt und nach Hilfe gesucht haben.

Den Kindern geht es schlecht im Kinderheim

Durch den regelmäßigen Kontakt der Kindseltern mit der ehemaligen Erzieherin Irina Boitin erfuhren diese, dass es den Kindern in diesem Kinderheim alles andere als gut geht.

Und da können wir den Kindern definitiv ein besseres Zuhause geben! (Zitat Vater)

Die häuslichen Verhältnisse sind nun stabilisiert. Die Kinder haben sich während der Heimunterbringung zurückentwickelt. Doch nun weigert sich das Kinderheim, die beiden Kinder Luca und Jeremy herauszurücken. Inhaberin der uneingeschränkten Elterlichen Sorge ist nach wie vor die Kindesmutter! Vom fallbetrauten Jugendamt gibt es für die Eltern keine Unterstützung im Bezug auf die Rückholung der Kinder. Trotz bei der Mutter liegendem Sorgerecht.

Der Knackpunkt in diesem Kindesentzugsfall

Gastronom stellt Personal ins Kinderheim ab

Im Rahmen ihrer Recherche ermittelt Helena Fürst, der Heimbetreiber und Gaststättenbesitzer habe sein Gaststättenpersonal um die Gehälter geprellt und zudem gastronomische Fachkräfte in seinem Kinderheim zur Arbeit abgestellt. Ein ehemaliger Mitarbeiter berichtet, die Gelder für die Heimkinder seien sehr schnell von den Konten verschwunden.

Gastronomieangestellte bringen Sachen von ihren Kindern für die Heimkinder mit – obwohl das Jugendamt im Rahmen von Leistungen Gelder für Kleidung, Unterkunft, Schulmaterial usw. bewilligt und auszahlt.

Helena Fürst interviewt Gastronom, der gleichzeitig Heimbetreiber ist

Am Spanndauer Damm in Berlin, in der Höhe Hausnummer 1 trifft Helena Fürst auf Heimbetreiber B., um ihn vor laufender Kamera zu befragen. Zunächst spricht Helena Fürst nur auf die unbezahlten Mitarbeiter der Gastronomiebetriebe an. Es kommt zu einer Terminvereinbarung. B. sagt Termin kurz vor vereinbartem Zeitpunkt schriftlich ab, will nur noch schriftlich kommunizieren.

Helena Fürst spricht bei Oberbürgermeister vor

Helena Fürst geht zum Rathaus, um mit dem Oberbürgermeister Müller zu sprechen. Dort wird sie vom Pressesprecher Bernhard Schodrowski verwiesen auf einen offiziellen Termin

„in 14 Tagen oder so“…

Helena Fürst:

„Jeder Tag in diesem Heim ist einer zu lange.“

Pressesprecher Bernhard Schodrowski:

„In diesem Berliner Senat… ist der Kinder- und Jugendschutz, der auch in der Verfassung steht, ein oberes Ziel.“

„Es täte der Seriosität ganz gut, wenn sie sich vorher anmelden würden.“

Kurzum: Der Berliner Senat bügelt RTL Anwältin Helena Fürst ab und das „Kindeswohl“ wird vertagt.

Eltern berichten über Zustände im Kinderheim Berlin

Kindseltern finden keinen Anwalt

Was in diesem Fall die Kindseltern vor laufender Kamera sagen, können wir in nahezu allen Fällen bestätigen. Eltern finden kaum rechtsanwaltliche Vertretung, wenn es gegen das Jugendamt geht. In hiesigem Fall haben die Kindseltern insgesamt 12 Anwälte konsultiert, die nicht gegen das Jugendamt ein Mandat annehmen.

Helena Fürst konnte RÄ Barbara Veith-Hallmann – Fachanwältin Familienrecht – gewinnen; es kommt zu einem Treffen der Anwältinnen und Eltern. Der Vater demonstriert, was im Berliner Kinderheim passiert, wenn Kinder nicht brav waren.

Erzieher köpfen Lieblingskuscheltiere

Drakonische und traumarisierende Strafen erwarten Kinder, die nach Ermessen des Heimpersonals nicht artig sind. Erzieher schneiden mit der Schere die Köpfe der Lieblingskuscheltiere ab. Wenn die Kinder wieder brav sind, sollen diese wieder angenäht werden.

Arbeitslager Kinderheim?

Im Berliner Kinderheim gibt es einen Dienstplan. Kinder jeden Alters müssen staubsaugen, Wäsche waschen, putzen usw. Derartige Dienstpläne und Ämterpläne für Heimkinder gibt es in nahezu allen Kinderheimen. Uns sind Fälle bekannt, wo Heimkinder vor Schulbeginn im Winter Schnee schippen müssen, sich nahezu vollständig selbst versorgen müssen. Eine systematische Struktur, um den Personalschlüssel gering und die finanziellen Gewinne maximal zu halten?

Helena Fürst holt Kinder aus Kinderheim

Die Rechtslage ist recht eindeutig. Die Mutter hält das Sorgerecht inne und kann kraft Gesetz entscheiden, wo die Kinder leben.

RA Veith-Hallmann :

„Das Jugendamt erklärt, es wolle nie das ABR oder überhaupt das Elternrecht absprechen.“

Nachdem eine OP bei einem der beiden Kinder angekündigt wurde, verkündete Helena Fürst den Eltern:

„Wir holen die Kinder da raus!“

Recht und Gesetz gilt auch für die – und DAS setzen wir jetzt durch!

Es wurde ein Besuchstermin vereinbart. Während der Fahrt dorthin klingelt das Telefon der Kindesmutter. Es ist das Berliner Kinderheim, welches nachfragt, ob die Eltern kämen. Dort angekommen verleibt die TV-Anwältin im Fahrzeug, die Eltern gehen in das Heim, um ihre Kids zu sehen. Vater und Jeremy kommen heraus, besteigen das Auto. Es fehlt die Mutter und das zweite Kind.

Helena verlässt das Auto um Mutter und Luca ins Auto zu holen; Kamerateam, Eltern, Kinder und Helena Fürst fahren davon. Werden sie verfolgt? Autowechsel… Durchatmen. Geschafft? Die Kinder stürzen sich auf mitgebrachtes Essen im Auto.

Familie in Sicherheit? Das Telefon der Mutter klingelt, Helena Fürst geht dran. Polizei! Das Kinderheim hat dort angerufen und von angeblicher Kindesentführung gesprochen. Fürst klärt die Polizei auf und weist darauf hin, dass es kein Beschluss gibt und das SR bei der Mutter liegt.

Die TV-Anwältin:

„Dann überprüfen Sie doch mal beim Heim die Freiheitsentziehung!“

Dies wurde von der Polizei verneint; die Anwältin beendet das Gespräch.

Kurz darauf bekommt die Anwältin einen Hinweis, dass zwei Polizeibeamte vor dem Haus der Mutter postiert wären. Nächstes Telefonat mit der Polizei; Fürst teilt mit, die sollen ihre Kollegen abziehen, weil es keinen Beschluss zum Kindesentzug gibt und somit die KM ihre Kinder vollkommen rechtmäßig nach Hause holt und die Kids daher nicht ins Heim zurück müssen.

Jugendamt will Deckel drauf machen

Die Freude über die Rückholung der Kinder währt nicht lange. Das Jugendamt beantragt vor Gericht den Kindesentzug und verfügt wenige Tage später die Inobhutnahme. Die beiden Jungen sollen wieder ins Kinderheim – es kommt zum Gerichtstermin. Während der Verhandlung ist die Öffentlichkeit und somit auch die Kamera ausgeschlossen. Der Richter bescheidet zugunsten der KM – die Jungs kommen nicht ins Kinderheim.

Wie geht der Fall zu Ende?

Herr B. erklärt an Eidesstatt, dass er kein Vermögen habe und darum seine Ex-Angestellten nur teilweise auszahlen kann. Ein abruptes Ende, leider keine Informationen, inwieweit der Gastronom und Heimbetreiber bezüglich der Einbehaltung der Kinder belangt wurde oder wird.

Fazit zur RTL Sendung Helena Fürst

Der Verlauf dieser Sendung spiegelt die Realität lediglich am Rande wider und ist nicht mit der Situation zu vergleichen, in der Eltern keinen medial aufbereiteten Support haben. Mit recht großer Sicherheit ist zu vermuten, dass jene Gerichtsverhandlung anders zu Ende gebracht worden wäre, hätte Helena Fürst hier nicht interveniert.

Ein absoluter Großteil aller betroffenen Familien erlebt Familienrichter, die in Anhörungen lediglich einseitig ihr Gehör schenken – und zwar Jugendamt, Sachverständigem, Verfahrenspfleger und Amtsvormund.

Sehr bedauerlich sind zwei wesentliche Dinge:

  • Die ausbleibende Klarnamen-Nennung des Heims sowie des Heimbetreibers.
  • Das offene Ende. Wurden rechtliche Schritte gegen Heimleiter B. eingeleitet?

Via Facebook kommuniziert Helena Fürst, sie habe weitere Schritte eingeleitet. Hier wäre die weitere Berichterstattung mehr als wünschenswert.

Insgesamt konnte das TV-Format zumindest im Ansatz gut herausarbeiten, wie wenig Chancen Eltern gegen die Willfähr des Jugendamts haben und welche Interessen das Kinderheim verfolgt. Hier macht es keine Ausnahme, denn alle Organe der deutschen Jugendhilfe sind wirtschaftlich ausgerichtet.

Die Aufzeichnung der Sendung: https://www.nowtv.de/rtl/helena-fuerst/helena-fuerst-kaempferin-aus-leidenschaft-2015-folge-001/player

Dave Möbius

Kripo & JA stoppen gefährliche Verbrecherbande

Jugendamt und Kripo im Kampf gegen flüchtige Kinder

In Facebook und weiteren sozialen Netzwerkern geht ein weiterer Fall von Kinderklau um. Genauer gesagt handelt es sich um die Flucht eines Schwerbrechers, die von Kriminalpolizei und drei Jugendämtern glücklicherweise gestoppt wurde. In der Folge konnte eine gefährliche Verbrecherbande ausgehoben werden – bevor Schlimmeres passiert: Nämlich die Wiedervereinigung zweier Kinder mit ihrem Vater.

Verbrecherbande

Gefährliche Verbrecherbande Möbius

Zum Tathergang

Behörden gelang zu nächst schwerer Schlag gegen Verbrecherbande

Tagtäglich wenden sich Eltern und Kinder an uns – hilfesuchend. Die Kinder werden um ihre Freiheit beraubt, die Eltern um ihre Kinder. Was im Fachjargon der Deutschen Jugendhilfe als „Investition in Humankapital“ bezeichnet, wird von uneinsichtigen Vätern, Müttern und Kindern als Kinderklau bezeichnet.

Im Fall Möbius gelang es den Behörden, die Verbrecherbande Möbius zu entlarven und zu zerschlagen. Zwei Tatverdächtige, die Kinder P. und D., wurden gefasst und inhaftiert. Richtig so. Denn die Verbrecherbande hat sich schwerster Vergehen schuldig gemacht und gegen die Menschenrechte verbrochen: Sie haben familiäre Beziehungen unterhalten.

Nach dem großartigen Ermittlungserfolg seitens Polizei und Jugendämtern gelang jedoch dem Haupttäter Dave M. die Flucht aus dem Gewahrsam. Die Ermittlungsbehörden leiteten landesweit unverzüglich die Fahndung ein. Die Presse berichte vom Verschwinden und bat die Öffentlichkeit um Mithilfe, den Flüchtigen dingfest zu machen.

Die Polizeiinspektion Aurich/Wittmund bittet ebenfalls die Öffentlichkeit, die Suche nach dem Abgänger zu unterstützen.

„Die Polizei fahndet nach wie vor nach dem 12-jährigen Dave Möbius aus Friedeburg, der seit über einer Woche vermisst wird. Der verschwundene Junge lebte bisher in Friedeburg in einer Wohngruppe, die er am Donnerstag, dem 11. Juni, mit unbekannten Ziel verlassen hat. Seitdem fehlt von ihm jede Spur. Hinweise auf ein Gewaltverbrechen liegen der Polizei nicht vor. Gerichtliche Entscheidungen haben seinerzeit dazu geführt, daß Dave nicht mehr bei den Eltern leben konnte. Grundsätzlich ist davon auszugehen, daß diese Entscheidungen von den Amtsträgern verantwortungsvoll und zum Wohle des Kindes getroffen wurden.“

Den Worten der Polizei schließen wir uns an, denn es ist vollkommen auszuschließen, dass seitens der Amtsträger gegen das Wohle des Kindes entschieden wurde.

Die Täter: Pia, Dave und Vater Möbius

Einschlägig vorbestrafte Personen haben sich verbündet und eine Familienbande gegründet. Dringend tatverdächtig:

  • Pia Möbius
  • Vater Möbius
  • Dave Möbius
  • Angela Masch (Komplizin)

Es muss davon ausgegangen werden, dass es sich bei Dave Möbius um den Bandenanführer handelt. Dave ist dafür bekannt, dass er seinen Vater liebt und mit diesem bis zum Sommer 2011 familiäre Verhältnisse pflegte. Diese waren seitens der deutschen Kinderschützer unbedingt zu zerschlagen.

Ermittlerkreise vermuteten dringende Mittäterschaft durch Pia, Schwester von Dave und Tochter von Vater Möbius. Den Behörden gelang es, die gefährliche Familienzelle auszuhebeln, Pia und Dave in Gewahrsam zu nehmen. Die noch jungen Tatverdächtigen wurden zwecks Isolationshaft voneinander getrennt und in verschiedene Kinderheime verbracht.

Täter Pia und Dave flüchten aus Jugendamtsobhut

Pia und Dave – zwei Kinder, die alles andere als einsichtig oder gar dankbar auf die Inobhutnahme durch ein deutsches Jugendamt reagierten, sorgen derzeit im Sommerloch für Aufregung.

Dave Möbius entzog sich aus freien Stücken der Gastfreundschaft eines deutschen Kinderheims und trat die Flucht an. Sein Ziel: Dave will wieder bei seinem Vater leben – zusammen mit seiner Schwester Pia.

Der kleine Delinquent Dave Möbius richtet sich in seinem ersten Video (weiter unten eingebunden) an die Polizei Wittmund, wie unter anderem die NWZ ONLINE meldete:

„Wie ihr seht, es geht mir gut und ich habe keinen Bock, mit euch zu reden. Ihr bringt mich eh wieder ins Heim – obwohl ihr wisst, dass es mir im Heim schlecht geht.“

und  an „alle Menschen da draußen“. Er teilt mit:

„Ich will wieder nach Hause zu Papa und Pia – und niemals wieder ins Heim. Bitte helft mir – und all den anderen Kindern die vom Kinderklau in Deutschland betroffen sind.“

Der Täter widmet sich zum Abschluss seines Erpresservideos mit folgenden Worten an seinen Komplizen:

„Papa, ich habe dich ganz doll lieb.“

Radiomoderatorin leistet Fluchthilfe

Angela Masch, Moderatorin beim „Heißen Hocker“ von OKiTALK, leistete dem abgängigen Dave Fluchthilfe und unterhält eine problematische Nähe zu der Verbrecherbande Möbius.

Inzwischen hat sich die Fluchthelferin und Komplizin selbst zu Wort gemeldet und erklärt die Situation. Dazu später mehr. Zunächst bleibt zu hoffen, dass die Komplizen Angela Masch seitens der deutschen Justiz auf das schärfste verurteilt wird. Experten erwarten die volle Ausschöpfung des Strafmaßes: Lebenslängliche Sicherheitsverwahrung. Bei trocken Brot und Wasser, einhergehend mit Zwangsarbeit im Steinbruch.

Flucht wurde erfolgreich beendet

Die Polizeiinspektion Aurich/Wittmund berichtete vom Fahndungserfolg und der Festsetzung des Delinquenten Dave Möbius: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/104233/3063645

In enger Kooperation von 3 Jugendämtern und der Kripo wurde man dem Delinquenten Dave Möbius habhaft.

Aufgegriffen wurde der Kopf der Verbrecherbande im Rahmen einer Hausdurchsuchung in Weyhe.

Jeversches Wochenblatt berichtete zum großartigen Fahndungserfolg:

„Der seit dem 11. Juni vermisste Dave Möbius wurde am Freitagabend von Beamten des Polizeikommissariates Wittmund in einer Wohnung in Weyhe aufgegriffen. Das teilte die Polizei heute mit. Untersuchungen vor Ort bestätigten, dass es dem Jungen körperlich gut geht.“

Gratulation. Emotional geht es den Ermittlern nach diesem großartigen Fahndungserfolg sicher bestens. Der Gefangene wurde erneut in Sicherungsverwahrung genommen und an einen unbekannten Ort gebracht. Über die emotionale Verfassung des neuerlich Inhaftierten drangen aus den Ermittlerkreisen keine Angaben an die Öffentlichkeit. Es ist davon auszugehen, dass Dave Möbius sich über die erneute Festsetzung glücklich schätzen kann.

Bislang unbestätigte Hinweise aus Ermittlerkreisen lassen mutmaßen, dass die Unterbringung nach ADX, Supermax oder Guantanamo Bay veranlasst wurde, um einen weiteren Ausbruchsversuch zu verhindern.

Verbrecherbande Möbius: Deutschlandweite Familienzellen im Radar

Sie glauben, das war Satire? Nein! Tagtäglich verschwinden in Deutschland derzeit etwa 100 Kinder in die Obhut deutscher Jugendämter. Sehr oft bringen Kinder den Mut auf, sich aus dem Kinderheim zu befreien, zu flüchten und sich mit solcher Entschlossenheit für die Rückführung zu Vater, Mutter oder Eltern einzusetzen.

Diese Kinder riskieren ALLES, um wieder zu ihrer Familie zurück zu dürfen. Denn was Polizei, Jugendämter und Presse nicht berichten:

Heimkinder werden durch die Androhungen wie

  • Einweisung in die Psychiatrie
  • Kontaktsperre zu Eltern und Geschwistern
  • Nahrungsentzug
  • Einsperren in Keller

gefügig gemacht.

Brief von Dave Möbius

Brief von Dave Möbius

In regelmäßigen Abständen werden öffentlich Statistiken zugänglich gemacht, wie viele Kinder ermordet werden, sich das Leben nehmen oder in Obhut genommen werden.

Statistische Zahlen über die Suizidalitätsrate von Heimkindern, Fluchtversuchen von Heimkindern und Eltern, die sich das Leben nehmen, weil man ihnen alles, nämlich ihre Kinder geraubt hat, findet man keine. Lediglich, wer sich die Mühe macht, sich mit all den Kinderklaufällen zu beschäftigen, bekommt eine Ahnung darüber, wie vielen Kindern es so geht, wie Pia und Dave Möbius sowie Eltern bzw. Elternteilen wie Vater Möbius.

Nachfolgend das Video von Dave (entdeckt hier):

Eltern und Helfer werden zu Verbrechern

Nahezu jedes Heimkind berichtet von Misshandlungen und Missbrauch – im Kinderheim. Nahezu alle betroffenen Eltern erstatten Strafanzeigen gegen Jugendamt, Heim und Pflegeeltern. Selbst, wenn Sie Beweise vorlegen, kommen sie nicht weiter.

Jugendämter und Kinderheim scheinen rechtsfreie Räume zu sein. Es sind nicht nur Missstände wie der Jugendamtsskandal in Gelsenkirchen zu beklagen. Das, was sich in Gelsenkirchen zugetragen hat und weiterhin zuträgt, ist kein Einzelfall sondern System.

Eltern „entführen“ ihre Kinder, weil NICHTS das Leid der Heimkinder beendet. Helfer werden zu „Entführern“, weil sie sich für Menschenrechte, für demokratische Werte und für das Kindeswohl einsetzen.

„Vor ein paar Tagen erfuhr ich dass Olivier Karrer verhaftet worden ist. Er wird beschuldigt ein „Kindesentfuehrer“ und „Fuehrer“ einer „Bande“ zu sein. Ich lachte… obwohl es ueberhaupt nicht lustig ist. Aber was soll man sonst machen wenn man so etwas hoert. Eigentlich müssten ettliche Jugendamtmitarbeiter in Haft sein aber… man verhaftet den falschen Mann.“

Quelle:Joumana Gebara

„Guten Abend Zu REPORT MAINZ! Kindesentführung sieht mancher oft als letztes Mittel, um das geliebte Kind nicht zu verlieren.“

Quelle: https://www.swr.de/report/mit-entfuehrungen-und-nazivergleichen-kaempft-ein-franzose-gegen-deutsche-jugendaemter-kampf-ums-kind/text-des-beitrags-kampf-ums-kind/-/id=233454/did=9389078/mpdid=9391470/nid=233454/12zcjq1/index.html

Sollen Eltern sexuellem Missbrauch im Heim tatenlos zuschauen?

Alle betroffenen Elternteile wehren sich zunächst mit rechtsstaatlichen Mitteln. Doch was tun, wenn niemand – vor allem deutsche Behörden – sich für sexuellen Missbrauch und Misshandlung im Kinderheim interessiert? Was tun, wenn Gerichtsverfahren sich endlos in die Länge ziehen, Väter und Mütter das Flehen ihrer Kinder wehrlos und über viele Jahre hinweg ertragen müssen? Oder Eltern in Ungewissheit leben, wie es ihren Kindern ergeht.

In der öffentlichen Darstellung greifen Jugendämter nur dort ein, wo es nicht zu verantworten ist, dass die Kinder in ihren Familien bleiben. In der Fachsprache werden Heimkosten als „Investition in Humankapital“ bezeichnet. Ja, Inobhutnahmen sind ein lukratives Geschäft und wie der Fall Gelsenkirchen zeigt, sind es nicht Schützer des Kindeswohls, sondern Beamte, die sich ein lukratives Gewerbe aufgebaut haben, indem sie Heimplätze installieren und belegen.

Es geht also nicht darum, das Wohl des Kindes zu schützen, sondern darum, einen Industriezweig zu füttern, der in Gewinnabsicht handelt. Anhand der vielen Fälle wird die Systematik erkennbar und es muss leider festgestellt werden, dass nicht nur Amtsleider vom Jugendamt, ADS und Sachverständige verstrickt sind, sondern auch Richter und Staatsanwälte.

Dies erkennen alle betroffenen Eltern bei dem Versuch, dem Leid ihrer inobhutgenommenen Kinder mit rechtsstaatlichen Mitteln zu beenden.

Wenn DIESE Versuche nicht für Abhilfe sorgen können, dann

  • fliehen Kinder aus Heimen
  • „entführen“ Väter und Mütter ihre Kinder
  • finden Eltern Helfer wie Angela Masch.

Denn jeder Tag, an dem auch nur ein Kind in staatlicher Obhut misshandelt, missbraucht und von seiner Familie zwangsisoliert wird, ist einer zu viel. Das ist Folter und schwerstes Menschenrechtsverbrechen.

Helfer wie Olivier Karrer oder Angela Masch werden als „Märtyrer“ und „Kriminelle“ abgestempelt, weil sie für Dinge einstehen, die es in einem demokratischen Rechtsstaat nicht geben dürfte. Doch es gibt sie. Es gab sie nach dem 2. Weltkrieg. Und es gibt sie heute.

Was wird passieren, im Fall Pia und Dave Möbius?

Es ist nicht davon auszugehen, dass in diesem Fall anders gehandelt wird, als in all den anderen Fällen. Die „Verbrecherbande“ Möbius wird verurteilt.

  • Vater Möbius: weitere Kontaktsperre zu seinen Kindern
  • Kinder Möbius: weitere Heimunterbringung, kein Leben in Familie und Freiheit
  • Angela Masch: Haftstrafe, zumindest Bewährungsstrafe

Ungeschoren davon kommen Heimleiter, Heimpersonal, Jugendamtsmitarbeiter und Schergen. Denn Sie handeln im Namen des Volkes.

Der lukrative Handel mit dem Kindeswohl geht einfach weiter, so, wie er das immer tat. Und wenn Sie bisher noch nicht als Vater oder Mutter betroffen sind, könnten Sie schon bald das nächste Elternteil sein, dass sich bei unserer Redaktion mit diesen Worten meldet:

„Ich habe schon oft davon gehört, aber wollte es nie glauben, dass das auch unbescholtene Familien treffen kann. Helfen Sie mir!“

Wenn Sie niemals diese oder ähnliche Worte an uns schreiben wollen, dann erheben Sie Ihre Stimme, stehen Sie auf und machen Sie auf diesen Beitrag aufmerksam. Helfen Sie Pia und Dave Möbius, wieder bei ihrem Vater leben zu dürfen. Denn DAS ist der Wunsch der Kinder!

Bildquelle: https://pia-und-dave.jimdo.com
„Dave

ARD Monitor Mit Kindern Kasse machen

Jugendamts-Skandal Gelsenkirchen: Wie tief ist der Sumpf?

Stadt Gelsenkirchen: Jugendamts-Skandal

Nach der Ausstrahlung der Sendung Monitor am 30.04.2015 sind ist das Jugendamt Gelsenkirchen in den Fokus geraten. Die Schlagzeilen zum Jugendamts-Skandal halten an. Zunächst kommunizierte der Gelsenkirchener Oberbürgermeister Baranowski:

“Eine erste Prüfung des Rechnungsprüfungsamts habe indes ergeben, dass die Stadt “keinerlei Maßnahmen der Firma Neustart veranlasst oder finanziert hat”.

Diese Aussage konnte nicht lange aufrecht erhalten werden, denn kurz darauf wurden bereits aus dem Dienst entlassen:

  • Jugendamtsleiter Alfons Wissmann
  • dessen Stellvertreter Thomas Peter Frings
  • Heimleiterin des St. Josef Kinderheims

Zwar kommuniziert die Stadt Gelsenkirchen nach außen hin das Begehr nach lückenloser Aufklärung. Doch es wird nach Salamitaktik verfahren und die bisher ergriffenen Dienstentlassungen reichen nicht aus.

Auf der Liste der aus dem Dienst entlassenen fehlen:

  • Oberbürgermeister Baranowski
  • Verantwortliche des Allgemeinen sozialen Dienstes
  • Vormünder der betroffenen Heimkinder

Denn diese sind bei Inobhutnahmen beteiligt; ebenso bei Kinderverschickungen in ausländische Kinderheime, die, wie im Fall Gelsenkirchen, vom Jugendamtsleiter selbst gegründet wurden und sich durch die Heimplatzbelegung wirtschaftlich bereichern.

Update  2. Juli 2015:

Abermals treten neue Details vom Gelsenkirchener Jugendamts-Skandal an die Öffentlichkeit. Wissmann soll eine weitere Firma mitbegründet haben: Gonda und Partner Reithof GmbH. Diese Firma ist nach wie vor Partner des Jugendamts Gelsenkirchen. Der ehemalige Vizechef des JA Gelsenkirchen, Hans-Jürgen Meißner soll auch heute noch Teilhaber der Gesellschaft sein.

Quelle: https://www.jungewelt.de/2015/06-02/035.php

Der außerordentlich gekündigte Thomas Frings klagt gegen Kündigung. Beindruckende Logik:

„Außerdem, so Frings, seien zwischen 2005 und 2013 nur vier Kinder zu viel im St.Joseph-Heim untergebracht gewesen.“

https://www.derwesten.de/staedte/gelsenkirchen/frings-will-weiter-bei-der-stadt-gelsenkirchen-arbeiten-id10843332.html

Update 10. Juli 2015

Der Kinderschutzbund:

„Die Rechnungen für die Neustart kft schrieb – man glaubt es kaum – der DKSB und kassierte als Vergütung 5 Euro pro Tag und pro betreutem Jugendlichen. Zu den Leistungen gehörte auch, dass der Kinderschutzbund für alle betreuten jungen Menschen im Ausland eine Haftpflichtversicherung abschloss.“

https://waz.m.derwesten.de/dw/staedte/gelsenkirchen/die-jugendhilfe-als-geschaeftsmodell-id10868055.html?service=mobile

Update 24. August 2015

Der Jugendamtsskandal zieht weitere Kreise. Ein Kontrollausschuss erweitert die Liste der zu Befragenden. Doch ist damit das gesamte Ausmaß wirklich offengelegt? Lesen Sie hier, warum das noch lange nicht das Ende der Fahnenstange sein kann.

Was ist in Gelsenkirchen passiert?

Der Heimbetrieb ist ein lukratives Geschäft und Heimleitungen verfolgen finanzielle Interessen, wie die ZDF Sendung Frontal21 bereits vor mehreren Jahren am Beispiel von Independent Living nachweisen konnte.

Doch dies ist nicht der einzige Beweis für wirtschaftlich ausgerichtete Strukturen innerhalb der deutschen Jugendhilfe.

Nicht zu vergessen: Die Sendung Monitor ermitteltete Strukturen, die sich nicht nur auf das Jugendamt Gelsenkirchen erstrecken.

Auch im Fokus bei diesem neuerlichen Jugendamts-Skandal:

  • Jugendamt Dorsten
  • Jugendamt Bochum
  • Life GmbH Bochum
  • Gert Lichtenberger, Gründer Life GmbH und SPD Ratsmitglied (Vorwürfe bestätigt!)
  • Jugendamtsleiter Dietmar Gayk, Jugendamt Dorsten
  • Neustart GmbH, gegründet von Jugendamtsleiter Alfons Wissmann und dessen Stellvertreter Thomas Peter Frings, beide Jugendamt Gelsenkirchen
  • Deutscher Kinderschutzbund, Ortsgruppe Gelsenkirchen

Von diesen ist jedoch kaum mehr Rede, nachdem Wissmann und Frings aus dem Dienst befördert wurden. Es ist zu befürchten, dass der Handel mit Kindern weiter fortgesetzt wird. Ebenso muss hinterfragt werden, wie weit diese Strukturen noch reichen.

Die Strukturen einfach erklärt

Zwei diensthohe Jugendamtsmitarbeiter (Wissmann & Frings) gründen eine Trägerschaft, die Kinderheime in Ungarn unterhält. Die beiden diensthohen Jugendamtsmitarbeiter weisen inobhutgenommene Kinder in ein deutsches Kinderheim ein. Das Gelsenkirchener St. Josef Kinderheim. Dieses wiederum ist in der Folge überbelegt und so wird die Verlegung mehrere Kinder in die Kinderheime in Ungarn veranlasst.

Für jede Heimplatzbelegung zahlen die Steuerzahler etwa 8.000 Euro pro Kind. Direkt in die Taschen von Wissmann und Frings – die darüber hinaus ohnehin für ihre amtliche Tätigkeit als Jugendamtsleiter und stellvertretender Jugendamtsleiter vom Steuerzahler bezahlt werden.

Warum die Strukturen doch nicht so einfach sind

In nahezu jede Inobhutnahme sind weitere Verantwortliche involviert. Dies fängt beim Amtsvormund an, setzt sich über den Anwalt des Kindes fort bis hin zum Familiengericht.

Das Jugendamt muss in regelmäßigen Abständen ein so genanntes Hilfeplanverfahren machen, worin einzelne Maßnahmen, Ziele, Erfolge und Misserfolge sowie neue Zielsetzungen notiert werden. Der Hilfeplan ist somit die Dokumentation der Entwicklungen. Denn auch ein deutsches Jugendamt muss sein Handeln rechtfertigen können.

In die Hilfeplanung sind zahlreiche Beteiligte involviert und wird sie wird durch den Allgemeinen Sozialen Dienst durchgeführt. Nicht jedoch durch den Jugendamtsleiter oder dessen Stellvertreter. Diese haben üblicherweise mit der laufenden Hilfeplanung nichts zu tun, werden lediglich in der Supervision der Fachkräfte einbezogen.

Sozialgesetzbuch (SGB) Achtes Buch (VIII) – Kinder und Jugendhilfe (KJHG – Kinder- und Jugendhilfesetz)

§1 Recht auf Erziehung, Elternverantwortung, Jugendhilfe
(2) Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht. Über ihre Betätigung wacht die staatliche Gemeinschaft.

§ 4 Zusammenarbeit der öffentlichen Jugendhilfe mit der freien Jugendhilfe
(1) Die öffentliche Jugendhilfe soll mit der freien Jugendhilfe zum Wohl junger Menschen und ihrer Familien partnerschaftlich zusammenarbeiten.

§ 5 Wunsch- und Wahlrecht
(1) Die Leistungsberechtigten haben das Recht, zwischen Einrichtungen und Diensten verschiedener Träger zu wählen und Wünsche hinsichtlich der Gestaltung der Hilfe zu äußern. Sie sind auf dieses Recht hinzuweisen.
(2) Der Wahl und den Wünschen soll entsprochen werden, sofern dies nicht mit unverhältnismäßigen Mehrkosten verbunden ist. Wünscht der Leistungsberechtigte die Erbringung einer in § 78a genannten Leistung in einer Einrichtung, mit deren Träger keine Vereinbarungen nach § 78b bestehen, so soll der Wahl nur entsprochen werden, wenn die Erbringung der Leistung in dieser Einrichtung im Einzelfall oder nach Maßgabe des Hilfeplanes (§ 36) geboten ist.

Jugendämter verstoßen gegen Gesetze

Im Falle des Jungen ‚Paul‘ kann von einer Zusammenarbeit im Sinne „zum Wohl junger Menschen und ihrer Familien“ nicht die Rede sein. ‚Paul‘ war Schüler auf dem Gymnasium und hätte von Verwandten aufgenommen werden können.

Es wäre eine niederschwellige Hilfe gewesen, die ‚Paul‘ den weiteren Besuch auf dem Gymnasium ermöglicht hätte. Auch hätte man ‚Paul‘ nicht aus seinem vollständigen sozialen Umfeld durch die Verschickung nach Ungarn entreißen müssen.

‚Paul‘ kommt nun wieder nach Deutschland. Die Stadt Dorsten teilt wie folgt mit:

Presseerklärung Stadt Dorsten

Presseerklärung Dorsten Quelle: https://www.dorsten.de/aktuelles.asp?db=336&form=detail&id=1910

Ob es sich nun bei der erwähnten „Pflegefamilie“ um eine Verwandtenpflegschaft handelt, ist aus dieser Pressemitteilung nicht zu entnehmen. Zwar schreibt die Stadt, dass sich „entfernte Verwandte“ angeboten haben. Jedoch ist nicht schlüssig, ob man ‚Paul‘ dorthin oder zu irgendeiner Pflegefamilie verbringen würde.

Beachtlich ebenfalls: ‚Paul‘ musste die „individualpädagogische Maßnahme in Ungarn“ nicht etwa wegen dem Jugendamts-Skandal, sondern „nach Erkrankung des Betreuers verlassen„.

Die, wie die Stadt Dorsten mitteilt, „positiv verlaufene“ „individualpädagogische Maßnahme“ in Ungarn muss natürlich abschließend noch einmal als richtige Maßnahme durch die Stadt Dorsten bestätigt werden, um jeden Zweifel aus dem Weg zu räumen. Zeitliche Überschneidungen sind sicherlich nur reine Zufälle.

Die Pressemitteilung der Stadt Dorsten bestätigt weiter einen sehr bemerkenswerten Aspekt:

„Die Einigung erfolgte im Rahmen einer Anhörung vor dem Familiengericht auf Vorschlag der Stadt Dorsten. Eine gerichtliche Entscheidung war daher nicht erforderlich.“

Im Umkehrschluss kann diese Aussage bedeuten:

Für ‚Pauls‘ Kinderlandverschickung in ein Kinderheim in Ungarn müsse ein familiengerichtlicher Beschluss erwirkt worden sein.

Zudem wäre es auch eine kostengünstige Lösung gewesen.

ARD Monitor Mit Kindern Kasse machen

Jugendamt Gelsenkirchen: Stadt übt sich in Schadensbegrenzung

Kinderhandel beim Jugendamt Gelsenkirchen – The neverending Story

Die Stadt und das Jugendamt Gelsenkirchen hat einen Skandal. Einen weiteren Skandal. Wir haben berichtet. Wieder einen Skandal. Uns ist das Jugendamt Gelsenkirchen und somit auch die Stadtverwaltung Gelsenkirchen seit über 9 Jahren bekannt – in Verbindung mit Kinderhandel. Kinderklau. Nichts Neues, also.

Ob der Fall „Jugendamt Gelsenkirchen“ dazu beiträgt, den systematischen Kinderhandel in Deutschland aufzudecken und zu beenden? Wir sind überzeugt: NEIN! Wir machen deutlich, warum sich betroffene Eltern keine Hoffnungen zu machen brauchen. Doch zunächst eine kurze Zusammenfassung der Ereignisse in der Stadt Gelsenkirchen.

Update 21.05.2015: Jetzt werden konkrete Zahlen bekannt. Außerdem: Auch in 2011 und in Vorjahren soll Gelsenkirchener St. Josef Kinderheim überbelegt gewesen sein. Das Ausmaß im Gelsenkirchener Jugendamts-Skandal zieht weitere Kreise. Lesen Sie hier die neuesten Informationen https://www.derwesten.de/staedte/gelsenkirchen/heimgruppe-in-st-josef-war-auch-in-den-jahren-2011-und-2012-ueberbelegt-id10688382.html

Vorweg: Bitte beachten Sie unsere Anmerkungen zum Deutschen Kinderschutzbund (DKSB), der angeblich das Wohl der Kinder schützt.

Fassen wir zusammen:

  • ARD Format Monitor „deckt auf“ mit seiner Berichterstattung „Mit Kindern Kasse machen“
  • Sendetermin 30.04.2015
  • Jugendamtsleiter Alfons Wissmann soll die Firma Neustart gegründet haben – in Ungarn. Mit der Absicht, Heimkinder nach dort verlegen zu lassen, um sich zu bereichern.
  • Im Fokus auch der Stellvertreter Thomas Peter Frings – Mitgründer der Firma Neustart.
  • Die beiden sollen in Bereicherungsabsicht das Gelsenkirchener Kinderheim St. Josef mit Kindern gefüllt haben, die wiederum nach Ungarn verschickt wurden.
  • Die Kassen von Wissmann und Frings sollen geklingelt haben.
  • Keine 18 Stunden später – noch dazu am Feiertag (01. Mai 2015) verkündet der Gelsenkirchener Bürgermeister Baranowski, es gäbe keine Anzeichen, die diesen schweren Vorwurf stützen.
  • Das Kinderheim St. Josef leugnete zunächst, Kinder bewusst nach Ungarn geschickt zu haben.

Die Presse berichtet anhaltend. Die Verdachtsmomenten gegen das Jugendamt Gelsenkirchen – öffentlich in Person von Jugendamtsleiter Alfons Wissmann und Stellvertreter Thomas Peter Frings – erhärten sich. Vorgesetzter: Oberbürgermeister Baranowski.

Jugendamt handelt im Auftrag der Stadt

Doch es ist nicht nur der Verdacht gegen das Gelsenkirchener Jugendamt, sondern auch der gegen die Stadt Gelsenkirchen.

Erst, nachdem der Oberbürgermeister Baranowski anhaltend unter Druck geriet und das öffentliche Interesse nicht nachzulassen schien, wurden weiterführende Schritte eingeleitet. Update 24. August: Kontrollausschuss nur Makulatur.

  • Wenige Tage später stellte die Stadt Gelsenkirchen Wissmann und Frings vom Dienst frei.
  • Die Gelsenkirchener Heimleiterin von St. Josef wird vom Dienst entbunden.

Diese Maßnahmen lassen zunächst vermuten, die Stadt Gelsenkirchen würde angemessen und konsequent handeln und den Fall transparent aufarbeiten.

Sondersitzung der Stadt Gelsenkirchen

Die Stadt Gelsenkirchen berief eine vierstündige Sondersitzung zur Gelsenkirchener Jugendamtsaffäre ein. Etwa 250 Bürger/innen verfolgten die Sitzung per Lautsprecher. Mit dabei viele betroffene Eltern. Ein Gremium soll nun für lückenlose Aufdeckung sorgen.

So beauftragte die Stadt Gelsenkirchen – durch Oberbürgermeister Baranowski – das Wirtschaftsprüfungsunternehmen Deloitte GmbH, mögliche Verflechtungen zu untersuchen.

Bekannt sind diese „Verflechtungen“ der Stadt Gelsenkirchen jedoch nicht erst seit 2015, sondern bereits seit 2004!

Indes ist kaum etwas über das Jugendamt Bochum (Wattenscheid) zu lesen, dem in der Monitor-Sendung ebenfalls ähnliche Konstrukte nachgewiesen wurden.

Wirtschaftsinteressen überstehen dem Wohl und Leid der Kinder

Die Pressearbeit in diesem Zusammenhang ist beachtlich. Ebenso wie das Gebaren des Oberbürgermeister Baranowskis selbst. Alle reden von lückenloser Aufklärung.

Lückenlose Aufklärung. Was bedeutet dies?

  • Die Prüfung, ob die Kinder schnellstens aus Ungarn nach Deutschland geholt werden müssen?
  • Die Prüfung, ob die Inobhutnahmen der betroffenen Kinder überhaupt rechtens war?

Nein – davon ist nichts zu lesen oder hören. Kassenbücher der Stadt Gelsenkirchen werden geprüft.

Stadt Gelsenkirchen verfolg Salamipolitik: Scheibchenweise Aufklärung

Nur zugeben, was ohnehin schon erwiesen ist. Bis dahin heißt es: Abstreiten – so lange es geht.

Nachdem Oberbürgermeister Baranowski klar wurde, dass auch die Freistellung von Wissmann und Frings nicht ausreichen würde, um Ruhe im Pott einkehren zu lassen, wurden weitere Maßnahmen ergriffen.

Der Vertrag mit Jugendamtsleiter Alfons Wissmann wurde aufgehoben. Wissmann, der übrigens auch Vizevorsitzender des Deutschen Kinderschutzbundes Gelsenkirchen ist, lässt dieses Amt ruhen.

Verstrickungen weiten sich aus: Auch Deutscher Kinderschutzbund an Machenschaften beteiligt

Der Deutsche Kinderschutzbund (DKSB) genießt bei den Bürgern einen relativ guten Ruf. So gibt dieser vor, das Wohl der Kinder zu vertreten und sich für den Kinderschutz einzusetzen.

Viele, vom Kinderklau betroffenen Eltern sehen das anders und auch wir haben unsere Zweifel an dieser Selbstdarstellung. Wie sich im Fall des Deutschen Kinderschutzbundes Gelsenkirchen als vollkommen berechtigt herausstellt.

Alfons Wissmann ist/war Vizevorsitzender der Ortsgruppe Deutscher Kinderschutzbund Gelsenkirchen. Der DKSB hat selbst Verträge mit dem Kinderheim in Ungarn abgeschlossen und ist unmittelbar in den Gelsenkirchener Kinderhandel involviert.

Der Deutsche Kinderschutzbund arbeitet mit Jugendämtern zusammen!

Auch hier wird der Öffentlichkeit Glauben gemacht, es handele sich bei den Gelsenkirchenern Verstrickungen um einen bedauerlichen Einzelfall. Tatsache ist jedoch: Alle Ortsgruppen des DKSB arbeiten mit Deutschen Jugendämtern zusammen. In allen deutschen Städten sitzen Vertreter des Jugendamts in solchen Organisationen, verschicken Kinder ins Ausland und nehmen Inobhutnahmen vor, um Heimplätze zu belegen.

Bewusste Irreführung der Medien und Bürger?

Nur wenige Tage nach der Ausstrahlung der Doku „Mit Kindern Kasse machen“ und der damit einhergehenden Offenlegung des Gelsenkirchener Skandals haben wir über den Sachverhalt berichtet und unsere Skepsis zu den schnellen, zu schnellen „Erkenntnissen“ der Stadt Gelsenkirchen zum Ausdruck gebracht. Wohlwissend.

Uns sind die Strukturen innerhalb deutscher Jugendämter – das Jugendamt Gelsenkirchen bildet keine Ausnahme – lange bekannt. Mit diesem Wissen können wir eine derartige Berichterstattung, wie sie das Sendeformat Monitor am Donnerstag, den 30.04.2015 an den Tag legte, anders bewerten, wie unbescholtene Bürger, die sich noch nie intensive und kritisch mit der deutschen Jugendhilfe auseinandergesetzt haben.

Uns liegen vollständige Akten und Aussagen tausender betroffener Eltern und Familien vor, die ähnliche Strukturen beinahe lückenlos belegen. Bundesweit.

Gibt es Ausnahmen in der deutschen Jugendhilfe?

Kein Jugendamt arbeitet anders. Kein Träger arbeitet anders. Kein Ober-/Bürgermeister arbeitet anders.

Jugendamt untersteht der Stadt

Kein Jugendamt arbeitet auf eigene Faust. Das Jugendamt untersteht in allen deutschen Bundesländern der städtischen bzw. kreisregionalen Verwaltung.

Alle Amtshandlungen – unberechtigt wie berechtigt – werden im Namen der zuständigen Stadt bzw. der zuständigen Kreisverwaltung durchgeführt.

Schreiben des Jugendamtes erfolgen somit immer (!) im Namen; respektive des (Ober-)Bürgermeisters bzw. des Kreises (Landrat). Das hier die „Rechte“ nicht weiß, was die „Linke“ tut, kann faktisch ausgeschlossen werden.

Gelsenkirchens Oberbürgermeister Frank Baranowski (SPD) kann sich der Mittäterschaft nicht freisprechen, denn jedes amtliche Dokument seitens des Jugendamtes wird in seinem Namen formuliert. Doch teilt dieser mit:

“Eine erste Prüfung des Rechnungsprüfungsamts habe indes ergeben, dass die Stadt “keinerlei Maßnahmen der Firma Neustart veranlasst oder finanziert hat”.

Dass die ungarische Heimplatz-Belegung mit Gelsenkirchener Heimkindern weder durch die Stadt Gelsenkirchen veranlasst oder/und finanziert wird, ist eine glatte Lüge.

Warum lügt Oberbürgermeister der Stadt Gelsenkirchen?

Mitwisserschaft. Wir stehen tagtäglich bundesweit mit betroffenen Eltern in Kontakt. Kaum ein Elternpaar bzw. Elternteil, dass sich bei Kinderklau nicht hilfesuchend an den Ober-/Bürgermeister der zuständigen Stadt oder den Landrat des zuständigen Kreises gewandt hat.

Kein, wirklich kein Ober-/Bürgermeister oder Landrat kann sich davon freisprechen, „nichts gewusst“ zu haben. Denn Sie sind die erste Adresse, an die sich Eltern wenden.

Alle uns bekannten Eltern bzw. Elternteile bekommen schriftlichen Rat, sich anwaltliche Hilfe zu holen. Von den Stadtverwaltungen. Von den Kreisverwaltungen. Eine Verhöhnung sondergleichen. Nicht anders verhält es sich im Skandalfall rund um das Jugendamt Gelsenkirchen und die Stadt Gelsenkirchen.

Nichts von den Missständen gewusst zu haben, ist unserer Meinung nach eine glatte Lüge, die nur zum Ziel hat, eigene Mittäterschaft zu verdecken und die Aufdeckung schlimmeren Ausmaßes frühzeitig zu verhindern.

Im Zusammenhang mit einem Fall der sich ebenfalls in Gelsenkirchen zutrug, sind uns Tonaufzeichnungen vorgelegt worden. Aufzeichnungen, in denen die Verantwortlichen auf die Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte sinngemäß antworteten:

„Was interessiert uns die Rechtsprechung vom EGMR!“

Soll heißen:

„Wir machen sowieso, was wir wollen!“

Stadt und Jugendamt Gelsenkirchen: Alles, nur kein Einzelfall

Lückenlose Aufklärung – eine Finte zur Schadensbegrenzung

Es darf, nein, es muss darüber nachgedacht werden, ob die mutmaßlichen Täter Jugendamtsleiter Alfons Wissmann sowie sein Stellvertreter Thomas Peter Frings nur aus einem einzigen Grund jetzt an den Galgen gehängt werden.

Für gewöhnlich stellt sich jeder Ober-/Bürgermeister hinter sein Jugendamt und deckt jegliches Fehlverhalten. Schließlich handelt es in seinem Auftrag.

Was könnte schlimmer sein als der Gelsenkirchener Jugendamts-Skandal?

Der Kinderhandel im Jugendamt Gelsenkirchen kann inzwischen als nachgewiesen erachtet werden. Man spricht von „lückenloser Aufklärung“. Handele es sich hierbei wirklich um einen Einzelfall, könnte von vorbildlicher Handlungsweise gesprochen werden.

Doch der Gelsenkirchener Jugendamts-Skandal ist kein Einzelfall, sondern alle deutschen Jugendämter weisen ähnliche Strukturen auf. Es wird hier in der Sache Gelsenkirchen ein schneller und öffentlicher Prozess gemacht, um die Wogen zu glätten und das Thema vom Tisch zu kehren. Bevor aufkommt, dass es sich nicht nur um ein Gelsenkirchener Problem handelt. Kinderklau passiert systematisch – in ganz Deutschland.

Jugendamtsskandal Gelsenkirchen – alles, nur kein Einzelfall

Bevor aufgedeckt wird, dass es sich beim Skandal um das Jugendamt Gelsenkirchen bei Weitem nicht um einen skandalösen „Einzelfall“ handelt, ist es schadensbegrenzend, lediglich zwei Köpfe rollen zu lassen. Köpfe wie der von Jugendamtsleiter Alfons Wissmann sowie der seines Stellvertreters Thomas Peter Frings, die beileibe keine Unschuldslämmer sein dürften.

Kinderhandel nicht nur in Gelsenkirchen

Uns liegen Fälle aus allen Bundesländern Deutschlands vor, deren Akten eine allzu deutliche Sprache sprechen. Kein Jugendamt, keine Stadtverwaltung, keine Kreisverhaltung und keine Träger der deutschen Jugendhilfe können ausgeklammert werden.

Es ist fatal, die Ermittlungen nur auf Neustart, Life und den Gelsenkirchener Kinderschutzbund zu richten. Auch Lebenshilfe, Backhaus und viele andere Jugendhilfeträger sollten öffentlicher Prüfung unterzogen werden.

Aus allen Teilen Deutschlands erreichen uns tagtäglich Hilferufe, die über vergleichbare Strukturen berichten.

Menschenhandel durch Auslandsverschickung – nicht das einzige, was deutsche Jugendämter im Kollektiv auf dem Kerbholz zu haben scheinen.

Geschäfte – nicht nur durch Auslandsverschickung

Eltern – aus dem gesamten Bundesgebiet – berichten von Nötigungen, Erpressungen, Kriminalisierung und Psychiatrisierung. Ein absoluter Großteil dieser Eltern kann uns stapelweise sie entlastendes Material vorlegen. Von ärztlichen Attesten über psychiatrische Gutachten bis hin zur vollkommenen Aktentransparenz.

Gleichzeitig können sie ebenfalls stapelweise Nachweise über zumindest fragwürdige Methoden des jeweils fallzuständigen Jugendamts vorlegen.

Machen die Jugendämter Fehler?

Zunächst mag man in Einzelfällen noch an Fehler und Überforderung der fallbetrauten Jugendamts-Mitarbeiter glauben. Den Bürgern wird seitens der Regierung und der Presse klar gemacht, dass die Haushaltskassen knapp sind, das Versagen der Eltern jedoch steige.

Gute Gründe, um Misslagen innerhalb der deutschen Jugendämter schön zu reden. Aufgrund der vielen zu betreuenden Familien und angesichts leerer Kassen käme es zur Überforderung des Jugendamtspersonals. Da können in Einzelfällen durchaus Fehler passieren. Fakt ist jedoch:

  • knapp 95 % aller familiengerichtlichen Sachverständigengutachten sind falsch
  • knapp 25 % befragter Gutachter geben zu, vom Gericht eine Tendenz für das Gutachten vorgegeben zu bekommen
  • knapp 50 % befragter Psychologen und Psychiater werden vom Gericht instruiert, welche Diagnose erhoben werden soll

Systemisch ausgerichtete Behördenwillkür ist anzunehmen.

Überall, wo Menschen arbeiten, passieren Fehler. Das ist menschlich. Doch wo hört die Zahl auf, bei der man noch von Fehlern reden kann? Wo beginnt die Zahl, bei der man nicht mehr von Fehlern sprechen darf, sondern über System nachdenken muss?

Ab wann ist es amtliche Willkür? Ab wann muss darüber nachgedacht werden, dass deutsche Jugendämter andere Ziele verfolgen, als das Wohl der Kinder zu schützen?

Wie oft greift das Jugendamt berechtigt ein?

Die Zahl derer Jugendamtseingriffe, bei denen mit rationalem Verstand das Handeln eines einzelnen Jugendamts nachvollziehbar und verständlich erscheint, ist gering. Im Promille-Bereich – nimmt man sich die Zeit

  • vom Jugendamt und Familiengericht angelegten Akten zu studieren
  • die heimlich angefertigten digitalen Tonaufzeichnungen anzuhören
  • den Berichten der Eltern zuzuhören

Nimmt man sich die Zeit, sich mit diesen zig tausenden „Einzelfällen“ eingehend zu befassen, gelingt es mühelos, eine lückenlose und absolut belastende Beweisdokumentation zu erstellen. Belastend für die fallbetrauten Jugendämter.

So hoch in den Augen der Öffentlichkeit die Bemühungen seitens der Stadt Gelsenkirchen und der berichtenden Presse erscheinen mögen, das kriminelle Potenzial von Jugendamtsleiter Alfons Wissmann sowie sein Stellvertreter Thomas Peter Frings des Jugendamts Gelsenkirchen als „skandalösen Einzelfall“ der Öffentlichkeit darzustellen:

Es handelt sich hierbei keinesfalls um einen Einzelfall. Es ist ein deutsches System, das sich über alle Jugendämter der BRD erstreckt.

Als Handlungsorgan der Stadt Gelsenkirchen und somit direkt dem Oberbürgermeister Baranowski unterstellt, kann weder die Stadt, noch der Oberbürgermeister von Schuld und Mitwisserschaft freigesprochen werden.

Jedes Kind kann das nächste sein – auch Ihr Kind!
„Jugendamt

Fahrzeuge gespendet für Kinderdorf Klinge

Spendenbetrug im großen Stil

Spendenbetrug im großen Stil?

Für jedes inobhutgenommene und fremdbetreute Kind wird jeglicher finanzielle Bedarf abgedeckt durch das regional zuständige Jugendamt. Die Kosten für den monatlichen Heimplatz oder den Platz in einer Pflegefamilie wird in voller Höhe getragen und umfasst alle Dinge des alltäglichen Bedarfs, sowie Miete, Strom, Nebenkosten. Hinzu werden Einzel- und Sonderleistungen wie Taschengeld, Kleidungsgeld, Schulausstattung und Leistungen für Geburtstags- und Weihnachtsgeschenke sowie Annexleistungen separat bewilligt und ausgezahlt.

Ebenfalls profitieren Heim- und Pflegekinder durch diverse Vergünstigungen wie freier Eintritt oder Eintritt zu vergünstigten Konditionen in Schwimmbäder, Kino, Ferienaktivitäten sowie bei der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel. In der Regel werden solche geldwerten Vergünstigungen nicht nur für das Pflegekind gewährt, sondern häufig sogar auf die gesamte Pflegefamilie. Also auch für die leiblichen Kinder der Pflegeeltern, die ohnehin für die Betreuung eines Pflegekindes entlohnt werden.

Eigentlich bräuchten Kinderheime keinerlei Spenden, da die Jugendämter ALLE Kosten decken!

Dennoch sammeln als gemeinnützig deklarierte Organisationen, die Jugendämter, die Kirchen und jedes Kinderheim selbst Spenden für die armen Kinder ein, die angeblich keine Eltern, kein liebevolles Zuhause oder Eltern haben, die sich um sie kümmern wollen – wie es den Spendenwilligen Glauben gemacht wird.

Zu letzt Genanntem bleibt zu sagen, dass die unzähligen öffentlichen verzweifelten Hilfeschreie um ihrer Kinder gebrachten Eltern das Gegenteil belegen. Ein bekannter Fall im Internet findet unter der Zuständigkeit vom Jugendamt Essen statt und zeigt in der Verwahranstalt Kinderdorf Klinge gleiche Züge auf.

Überweisunsträger der Klinge für Spenden

Überweisunsträger der Klinge für Spenden

So läuft der Spendenbetrug

Jedes einzelne Kinderheim erwirtschaftet mit dem erzeugten Leid der Heimkinder Unsummen – Monat für Monat. Große Unternehmen wie Audi, SAP oder Banken sind nicht geizig, wenn es um Spendengelder und Imagepflege geht. Sie spenden nicht nur immense Summen Bargeld, sondern erbringen auch Sachleistungen, die bishin zu einem Fuhrpark reichen.

Schließlich sind die gehörnten und durch Medien fehlinformierten und aufgehetzten Bürger davon überzeugt, dass Kinder im Heim nicht nur arm dran sind, weil sie keine oder missbrauchende Eltern haben, sondern finanziell auf Spenden angewiesen sind.

Die Bürger sind emotional aufgebracht durch die dramatischen Fälle wie Kevin, Chantal und all die anderen Kinder, ohne dabei Einblick in die weitaus tieferen Abgründe der Jugendhilfe zu haben.

Den Bürgern – so auch der AUDI Belegschaft – wird natürlich verschwiegen, dass ohnehin der Staat für alles aufkommt und die Heimkinder eigentlich rundum versorgt sein müssten. Müssten, denn wie wir in diesem Artikel mitgeteilt haben, versickern die Leistungen, die an die Kinder gezahlt werden, in Kinderheim und Heimpersonal.

Um jeglichen Missverständnissen vorzubeugen: es geht nicht darum, dass den Kindern keine Spenden zugute kommen sollen, sondern es geht darum, dass Verantwortliche aus den Geldern und Leistungen Mittel in erheblichem Maße abziehen und sich persönlich, wie auch unternehmerisch bereichern.

Im Fall Timo Pallien ist dies ebenfalls durch die Kindsmutter dokumentiert. So bewilligte das Jugendamt Essen Timo personenbezogene Leistungen in Form von Bekleidungsgeld – aus staatlicher Hand. Das Geld kam jedoch nur in minimaler Höhe beim Kind hat, mit der Folge, dass Timo keine eigens für ihn angeschaffte Kleidung besaß, sondern Kleidung aus der Kleiderkammer auftrug. (Das Thema wird Gegenstand eines späteren Artikels sein.)

Im angesprochenen Fall haben Erzieher für sich selbst Kleidung gekauft und die daraus resultierenden Kassenzettel dem Jugendamt zur Abrechnung vorgelegt. Die Bekleidungspauschale, die dem Mündel zugestanden hätte, ist somit eine persönliche Bereicherung des Erziehungspersonals gewesen, während das Kind in alter, zerschlissener Kleidung umher lief und derart neben einem Spendenaufruf abgelichtet wurde.

Dies wurde über einen Zeitraum von rund 2 Jahren dokumentiert. Aus dem Kinderdorf Klinge, in dem das Kind verwahrt wurde, haben sich andere Eltern an die Familie gewandt, die Gleiches berichteten und ebenfalls die Verwahrlosung der Kinder glaubhaft belegen konnten. Nachfolgend Beispiele, wie der Spendenbetrug praktisch ausgeführt wird.

Spendenbetrug: Audi Belegschaft spendet

Spendenbetrug: Audi Belegschaft spendet

Spendenbetrug: die Methoden

Werden Kinder aus ihrem Elternhaus herausgerissen, sind sie in jedem Fall traumatisiert und müssen zunächst verarbeiten, was sie im Elternhaus, durch die Inobhutnahme oder im Kinderheim erlebt haben bzw. erleben.

Heimkinder haben traurige, leere Augen, vermissen ihr Zuhause, ihre Eltern, ihre Geschwister, ihre Haustiere, ihre Freunde – eben alles, was ihr bisheriges Lebensumfeld ausmachte.

In diesem Zustand werden Neuzugänge in Kinderheimen fotografiert, in übergroßen, zu kleinen oder zu engen und zerschlissenen Kleidungsstücken fotografiert, um sie dann in erbärmlichem Zustand öffentlich als bemitleidenswerte Kinder zu präsentieren. Wie diese sichtbare Not zustande kam, weiß der Spender natürlich nicht.

Mit dieser subtilen Methode wird an die Empathie ahnungsloser, hilfsbereiter Bürger appelliert. So fließen bereitwillig und in wohl gemeinter Absicht großzügig Spendengelder. So verhielt es sich im bereits erwähnten Fall. Denn auch das Kind der Familie Pallien, das im Spätsommer des Jahres 2005 in das Kinderdorf Klinge in Seckach verbracht wurde und durch das Agieren und vom Jugendamt Essen unter dokumentierter Verwahrlosung dort 22 Monate verbleiben musste, fand sich mehrfach in der vom Kinder- und Jugenddorf Klinge in Seckach herausgegebenen Klinge Zeitung sowie auf der Website des kommerziell ausgerichteten Kinderheims. In beiden Medien werden an prominenter Stelle neben Bildern bedauernswerter Kinder und mitleiderregender Textzeilen an die Spendenbereitschaft appelliert.

Von vollumfänglicher und bedarfsabdeckender staatlicher Finanzierung der Heimunterbringung ist dagegen kein Wort erwähnt.

Wir brauchen Ihre Hilfe - Spendenappell Kinderdorf Klinge

Wir brauchen Ihre Hilfe – Spendenappell Kinderdorf Klinge

Die ahnungslosen Spender

Das Langzeitprojekt www.Kinderklau-relaunched.de wurde einzig durch die ehrenamtliche Unterstützung unserer Autoren sowie die unbürokratische Unterstützung durch Unternehmen möglich, die sonst zu unseren Geschäftspartnern zählen.

Während der Planung und Umsetzung des Langzeitprojekts konnten und können sich alle Mitwirkenden und Unterstützer jederzeit von dem Fortschritt der Projektierung, dem Wahrheitsgehalt der Inhalte überzeugen, so dass völlige Transparenz für alle gegeben war und auch künftig gegeben ist.

Es ist unser vorrangiges Bestreben, jegliche, dem Projekt zugute kommenden Spenden zu 100 % in das Projekt fließen zu lassen und diese nicht durch Vorspiegelung falscher Tatsachen zur Bereicherung heranzuziehen. Das wäre Spendenbetrug. Wir werden uns nicht mit wirtschaftlich orientierten „Jugendhelfern“ auf ein- und dieselbe Stufe stellen.

Einige Kinderheime und Kinderdörfer, die vorgeben, dramatischen Kinderschicksalen wohlgesonnen zu sein, haben offensichtlich nicht dieselbe Philosophie, was die Transparenz angeht. Um beim Beispiel Kinderdorf Klinge zu bleiben, das im Auftrag vom Jugendamt Essen sowie vom Jugendamt Groß-Gerau Kinder aufbewahrt, werden zwar regelmäßig Spendeneingänge öffentlich honoriert. Allerdings wird den Spendern nicht in gleichen Medien mitgeteilt, dass die Heimkinder einweisenden Jugendämter sämtliche Unkosten und Extra-Leistungen wie Annexleistungen aus dem Staatsbudget, sprich von den Steuergeldern, abdecken.

Unternehmen, die großzügig Spenden an das Kinderdorf Klinge in Seckach leisten, erhalten immerhin noch kostenlose Werbung, die zur Imagepflege geeignet ist. Doch legitimiert dies dazu, solche erdrückenden Fakten zu ignorieren?

Fakt ist, dass ein Unternehmen wie Audi nicht immer nur selbst als Spender auftritt, sondern im Falle des Kinder- und Jugenddorfs Klinge auf tatkräftige finanzielle Unterstützung der Audi-Belegschaft setzt. Mitarbeiter von Audi ließen sich so im Jahr 2011 einen Teil des Weihnachtsgeldes abzwacken und spendeten dies an die Klinge.

Die Klinge unterhält spätestens ab dem Jahr 2005 einen umfangreichen Fuhrpark auf Kleinbussen und PKW. Ob den Arbeitnehmern wirklich bewusst ist, unter welchen Gesichtspunkten sie gemeinsam mit ihren Familien auf einen Teil ihres schwer verdienten Geldes verzichten? Ob sich jede Familie, in der ein Elternteil bei dem Automobilkonzern beschäftigt ist, sich ein Familienauto leisten kann?

Nicht nur die Mitarbeiter des Automobilkonzerns sind betroffen. Bauern, Inhaber von Lebensmittelgeschäften und Bäckereien beliefern das Seckacher Kinderdorf mit Lebensmittelspenden. Doch eigentlich dürfte an Nahrungsversorgung im Heim kein Mangel herrschen, denn auch diese Kosten werden durch die Jugendämter getragen.

Uns sind keine Angaben bekannt, dass Heimplätze durch die hohe Spendenbereitschaft Kosten den Steuerzahler weniger kosten und ebenso ist uns nicht bekannt, das Heimkinder anderweitig in irgendeiner Form von den Spenden profitieren. Sie leben bettelarm, wenngleich jedweder Grundbedarf gesichert ist und zusätzlich horrende Summen an Spendengeldern fließen.

Lukratives Geschäft mit Kindern im Fokus

Neben anderen Fällen werden wir im Besonderen auch den skandalösen Fall der Familie Pallien eingehen, der lückenlos und beweiskräftig dokumentiert wurde. Zudem werden wir die obskuren Handlungspraktiken vom Jugendamt Essen sowie vom Kinderdorf Klinge und bisher unveröffentlichte Details aufzeigen.

Es wird aufgezeigt werden,  wie die wirtschaftlich orientierte Jugendhilfe ausgerichtet ist und wie lukrativ es ist, unter dem Deckmantel Kindeswohl das große Geld zu scheffeln.

Das Kinderheim Klinge ist nach unseren Informationen auf die Aufnahme von 230 Kindern ausgelegt. Ohne Spenden, ohne extra Zuwendungen erwirtschaftet dieses kommerziell ausgerichtete Kinderdorf  bei einem gewöhnlichen, monatlichen Heimkostenplatz in Höhe von 3.500 Euro per Monat 805.000 Euro.

Nicht einkalkuliert sind Heimplätze dort, die mit einem besonders hoch deklarierten Pflegeaufwand monatlich viele Tausend Euro mehr Umsatz einbringen. Alle Zahlen und Fakten wurden so angegeben, wie sie uns aus diesem konkreten Fall bzw. den von der Klinge öffentlich bereitgestellten Informationen entnehmbar sind.

Sollten diese nicht korrekt sein, kann das Kinderdorf Klinge uns selbstverständlich korrekte Zahlen benennen. Wir würden uns sehr freuen, wenn besagtes Kinderdorf den Nachweis erbringen möchte, Belege zu erbringen, die geeignet sind, zu belegen, dass alle sach- und personenbezogenen Leistungen jeweils an die empfangsberechtigten Heimkinder erbracht werden.