Vermisste Kinder finden

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Nicht selten passiert es, dass Kinder verschwinden. Eltern gehen dabei um vor Sorge und Angst um das eigene Kind. Wenn ein Kind vermisst wird, kommen dafür mehrere Gründe in Betracht. Das Kind ist weggelaufen, das Kind wurde durch das Jugendamt anonym untergebracht oder der andere Elternteil hat das Kind entführt. In jedem Fall ist es alles andere als einfach, wenn besorgte Eltern vermisste Kinder finden wollen. Hilfreich kann das Einschalten einer Privatdetektei sein. Privatdetektive haben weitaus bessere Möglichkeiten, eine Adresse herausfinden oder eine vermisste Person finden zu können. Auch dann, wenn Behörden die Unterkunft eines in Obhut genommenen Kindes gegenüber Mutter und Vater geheimhalten.

Vermisste Kinder Deutschland – Statistiken

Das BKA hat im Jahr 2018 insgesamt 12.791 Vermisstenfälle mit Beteiligung von Kindern bearbeitet. Davon wurden 12.604 Fälle aufgeklärt. Die Aufklärungsquote lag bei 98,5 %. Die Anzahl der Vermisstenfälle steigt jedoch.

Vermisste Kinder 2019 – Aufklärungsrate hoch, Fallzahlen steigen trotzdem. Für das Jahr 2019 wurden bundesweit 15.395 Kinder vermisst. Es wurden insgesamt 15.072 vermisste Kinder gefunden bzw. so viele Fälle konnten geklärt werden; die Aufklärungsrate betrug in diesem Jahr 97,9 %. Obwohl die Steigerung der Aufklärungsquote im Vergleich zum Vorjahr erfreulich hoch ist, sind steigende Fallzahlen zu beklagen. Rund 320 vermisste Kinder bleiben verschollen und somit bleiben deren Eltern in schrecklicher Ungewissheit, wo die eigene Tochter oder der eigene Sohn ist und ob dem Kind etwas Schreckliches passiert ist.

Vermisste Kinder finden – welche Möglichkeiten gibt es?

Wird ein Kind vermisst, gilt es, schnellstmöglich alles in die Wege zu leiten, was dem Auffinden des Kindes dienlich sein kann. Als Eltern sollten Sie sofort den Kontakt mit der örtlichen Polizei aufnehmen und eine Vermisstenanzeige aufgeben. Wann die Polizei Maßnahmen zur Suche aufnimmt, hängt von verschiedenen Faktoren ab:

  • Wie lange wird das Kind vermisst?
  • Wie alt ist das Kind?
  • Gibt es Hinweise auf Eigengefährdung oder Fremdgefährdung?
  • Benötigt das Kind Medikamente oder ärztliche Behandlung?

Auch die konkrete Sachlage wirkt sich entscheidend auf die zu ergreifenden Maßnahmen aus. Bei einer anonymen Fremdunterbringung des Kindes durch das Jugendamt wird die Polizei gewiss keine Suchmeldung oder eine öffentliche Fahndung nach dem Kind auslösen.

Gehen Sie zur nächsten Polizeistation, um das Kind vermisst zu melden. Nehmen Sie alle wichtigen Informationen mit, welche die Polizeiarbeit erleichtert. Dazu zählen vor allem:

  • Handynummer des Kindes
  • Kontaktdaten von Freunden des Kindes
  • gute Fotos des vermissten Kindes
  • Beschreibung der getragenen Kleidung
  • möglichst Fotos von Kleidung, Tasche, Rucksack usw.

Wägen Sie gemeinsam mit der zuständigen Polizeistation bzw. Kripo ab, ob und wann die öffentliche Suche nach dem vermissten Kind eingeleitet wird. Anhand der Gefahrenlage ist abzuwägen, ob die Vermisstensuche über lokale und bundesweite Medien ausgedehnt wird.

Neben der Vermisstenfahndung durch Polizei und Medien kann auch das Einschalten einer Detektei sinnvoll sein. Die Kosten hierfür müssen jedoch vom Auftraggeber, also von Mutter, Vater bzw. beiden Eltern getragen werden.

Vermisste Kinder finden: Wie kann eine Privatdetektei bei der Vermisstensuche helfen?

Spätestens durch die zahlreichen TV-Shows hat nahezu jeder eine ungefähre Vorstellung dessen, wie eine Privatdetektei in etwa arbeitet. Allerdings unterscheidet sich die TV-Darbietung durchaus von der Realität. Privatdetektive sind darin erfahren, gerichtsfähige Beweise zusammenzutragen und sind daher auf eine seriöse und ordentliche Arbeitsweise angewiesen.

Damit sie eine Adresse herausfinden oder eine vermisste Person finden können, müssen sie mit zulässigen Techniken der Recherche und unter Einbeziehung vorhandener Kontakte Spuren finden, auswerten, evt. behördliche Informationen einholen sowie anhand der beruflichen Erfahrung vorhandene und neu hinzugewonnene Erkenntnisse auswerten.

Wird ein Privatdetektiv damit beauftragt, ein vermisstes Kind zu suchen, findet in der Regel eine enge Zusammenarbeit der Detektei mit anderen Ermittlungsbehörden wie Polizei, Kriminalpolizei, BKA und Interpol statt.

Mit Privatdetektei eng zusammenarbeiten

Unabhängig davon, in welcher Angelegenheit man eine Privatdetektei beauftragt, ist eine enge Zusammenarbeit unerlässlich. Jedes Detail, jeder noch so kleine Hinweis kann eine Spur sein, wenn die Ermittler eine Adresse herausfinden oder ein vermisstes Kind finden sollen. Eine erfolgsorientierte Detektei gewährleistet eine 24-Stunden-Erreichbarkeit an 365 Tagen im Jahr oder ist zumindest fast rund um die Uhr erreichbar.

„Unsere Privatdetektive unterstützen Sie in diesem Fall bei der Vermisstensuche fast rund um die Uhr mit ihren Recherchekompetenzen.“

Quelle: Detektei Stuttgart

Wann immer man als Klient neue Erkenntnisse erhält, die bei der Vermisstensuche hilfreich sein kann, kann man auf dem unkomplizierten Weg die Privatdetektive darüber informieren und so selbst ebenfalls die Ermittlungen unterstützen. Insbesondere in Kindesentzugsfällen und Kindesentführung sind meist die Eltern bzw. ist das Elternteil der wichtigste Informant.

Woran erkennt man eine seriöse Privatdetektei?

Eine seriöse Privatdetektei sollte einen hohen Anspruch an den eigenen Standard haben. Nur geschulte und ausgebildete Ermittler sollten dort beschäftigt sein. Die Privatdetektive sollten eine qualifizierte Ausbildung über die Bundes- bzw. Länderbehörden vorweisen können. Ebenso sollten die Detektive mehrere Jahre Berufserfahrung mitbringen, denn dann sind sie geübt in Recherchetechniken.

Das Ausfindigmachen von Adressen sowie die Suche nach vermissten Kindern erfordert professionelle Erfahrung und ist nicht immer nur eine regional beschränkte Angelegenheit. Besteht der Verdacht, das vermisste Kind könnte sich im Ausland befinden, sollte die Privatdetektei über Auslandskontakte und Erfahrung auch in solchen Fällen verfügen.

Denn oft ist es im Rahmen einer Kindesentführung von Nöten, auch im Ausland zu recherchieren. Die beauftragte Privatdetektei sollte deshalb in solchem Falle mit den Besonderheiten bei Auslandseinsätzen vertraut und auch darin erfahren sein, mit ausländischen Kollegen und Behörden zusammenzuarbeiten. Es ist unerlässlich, bei der Vermisstensuche länderspezifische Gesetzte zu kennen und zu wissen, welche Behörden und Institutionen einzuschalten sind.

Vermisste Kinder finden: Was können Sie als Eltern sonst noch tun?

Ist Ihr Kind abgängig, wird jede Minute des Verschwindens zum Albtraum. Bewahren Sie trotzdem Ruhe. Werden Sie selbst aktiv – aber nicht auf eigene Faust. Polizei, Detektive und Initiativen wie „Vermisste Kinder“ können Ihnen Tipps geben, was Sie konkret tun können, ohne die Polizeiermittlungen und die Arbeit des Privatermittlers zu gefährden.

Hilfreich ist es, wenn Sie gemeinsam mit Verwandten und Freunden den Freundeskreis des vermissten Kindes abklappern. Hintergrund der privaten Recherche ist es, Antworten auf diese Fragen zu erhalten:

  • Hat jemand etwas gehört, gesehen oder steht vielleicht sogar im Kontakt mit dem Kind?
  • Gibt es Hinweise, ob das Kind sein Weglaufen angekündigt hat?
  • Weiß jemand, ob das Kind Kummer hat oder es sich mit jemanden treffen wollte?
  • Wann und wo wurde das abgängige Kind zuletzt gesehen?
  • Welche Kleidung hatte es an? Hat es eine Tasche, einen Rucksack oder ähnliches bei sich gehabt?

Auch Orte, wo sich das Kind vor seinem Verschwinden bevorzugt aufgehalten hat, sollten aufgesucht werden.   Finden sich an diesen Orten andere Personen regelmäßig ein, können diese befragt werden. Diese Fragen sind zu klären.

  • Wann wurde das Kind dort gesehen?
  • War es in Begleitung?
  • Wohin ist das Kind danach gegangen?
  • Ist etwas Verdächtiges aufgefallen?

In Absprache mit den Ermittlern kann das Aufhängen von Vermisstenfotos erfolgen. Weitere mögliche Maßnahmen zur Vermisstensuche: Plakate aufhängen, Website erstellen, Suche nach dem vermissten Kind im Internet verbreiten.

Um vermisste Kinder finden darf keinesfalls kostbare Zeit vergeudet werden. Eingehende Hinweise müssen daher sorgfältig behandelt sowie auf Plausibilität und Glaubwürdigkeit überprüft werden, da leider auch Spinner und Wichtigtuer sich berufen fühlen, falsche Informationen zu übermitteln. Auch deshalb ist es wichtig, eng mit allen beteiligten Ermitteln zusammenzuarbeiten, damit die Spurensuche nicht auf die falsche Fährte führt.
„Vermisste

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