Dave Möbius

RTL Punkt 12 Fall Dave Möbius

In Zusammenhang mit dem Fall Dave Möbius berichtet RTL Punkt 12 am 28.07.2915 und macht auf:

Wenn Heimkinder verschwinden: Spielball der Aktivisten oder Justizopfer?

Unter Umständen bekommen wir eine Vorahnung, was das unrühmliche Wort Lügenpresse bedeutet. Zumindest stellen sich einige Fragen.

  • Ist der große Sender RTL wirklich so ahnungslos, als dass Bezeichnungen wie „Spielball“ und „Aktivisten“ angemessen erscheinen könnten?
  • Insofern „Spielball“ zutreffend wäre – wer wären die „Spieler“?
  • Handeln „Aktivisten“ im Fall Dave Möbius zu recht, weil Recht verwehrt wird?
  • Ist eine solche Handlung der „Aktivisten“ illegal oder gar bürgerliche Pflicht und bürgerliches Recht
  • Verfolgen die „Aktivisten“ eigenen Interessen nach und sind naiv, wenn sie glauben, für ihr Handeln nicht zur Rechenschaft gezogen zu werden?
  • Wieso bringen sich Menschen ohne persönlichen Bezug in eine solche Situation, dass sie womöglich ins Gefängnis gehen?

Derzeit können Sie das RTL Punkt 12 Video hier ansehen. In der nachfolgenden Zusammenfassung werden wir Kommentare in gelben Kästen kenntlich machen.

Zusammenfassung der Reportage

Die Reportage beginnt mit einem Einspieler des kleinen Dave Möbius und diesen Worten:

„Wie ihr seht, es geht mir gut und ich habe keinen Bock, mit euch zu reden. Ihr bringt mich eh wieder ins Heim – obwohl ihr wisst, dass es mir im Heim schlecht geht.“

Ein ausführlicheres Video dazu können Sie hier anschauen.

Der Aufmacher hinterfragt, ob „Tom“, so der Pseudo-Name des Kindes, seine Statements aus freien Stücken äußerste oder er zum Ablesen angehalten wurde.

Während Dave´s „Verschwinden“ wurde öffentlich mit Klarnamen und unverpixelten Bildern nach dem Kind gesucht. Nun wird ein Alias-Name gewählt und das Gesicht des Kindes verpixelt. Aus Gründen verzichten wir auf die Schwärzung des Namens. Das verpixelte Gesicht wird im Weiteren noch eine wichtige Rolle einnehmen.

Der Journalist:

„Je mehr ich mich mit „Toms“ Verschwinden befasse, desto mehr bekomme ich zu den Eindruck, hier geht es bei Weitem nicht nur um den 12-jährigen Jungen.“

Eine Polizistin kommt zu Wort und berichtet vom sich stark aufdrängenden Verdacht, das Kind sei „da instrumentalisiert worden“.

Weiter in der Reportage:

„Im Internet treten sie (die Aktivisten, Anm. d. Red.) offen auf: Menschen, die an einen so genannten „Staatlichen Kinderklau“ glauben.“

Kinderklau ist keine Glaubensfrage, sondern beweisfähig. Ergänzend dazu verweisen wir auf die im April 2015 ausgestrahlte Sendung Monitor – Mit Kindern Kasse machen und auf dieses Video sowie den Strafantrag gegen das Kinderhaus Kiesby.

Es wird eine Zeitung erwähnt, die diese Menschen als „Behördenhasser“ tituliert. (Link zum Zeitungsartikel: https://www.noz.de/deutschland-welt/niedersachsen/artikel/593412/fall-dave-wurde-junge-spielball-von-behordenhassern-1)

„Ihr Vorwurf: Kinder wie „Tom“ würden ohne Grund vom Jugendamt aus Familien gerissen und in Heime gesteckt, wo sie nicht kindgerecht behandelt und missbraucht würden.“

Unter diesem Link sammeln wir Jugendamts-Skandale. Zudem verweisen wir auf Verurteilungen durch den EGMR. In der Summe kann von ein paar wenigen bedauerlichen Einzelfällen keine Rede sein. Kernproblem: Eltern haben äußerst beschränkt Möglichkeiten, mit ihren Fällen an die Öffentlichkeit zu gehen und werden zu Stillschweigen genötigt. Eine zentrale Erfassung aller ungerechtfertigten Inobhutnahmen ist daher nicht möglich. Kommentare wie diese sind ebenfalls nur die Spitze des Eisbergs.

Der Reporter trifft sich mit Tomek Gucze, gegen den derzeit im Fall Dave Möbius wegen Entziehung Minderjähriger ermittelt wird.

„Wir gehören auch dazu, dass wir Kinder auch in Obhut nehmen, wenn sie das wollen. Wenn wir nach Aktenlage lesen, dass die Kinder gefährdet sind, dort vor Ort, wo sie sind, dann nehmen wir die Kinder auch mit.“

Der Reporter:

„Dort gefährdet, wo sie sind – damit meint er (gemeint Tomek Gucze, Anm. d. Red.) im Kinderheim, unter Behördenaufsicht. Wer sie von dort mitnimmt, wie er sagt, kann sich juristisch gesehen einer Entführung schuldig machen.“

Soweit wir verstanden haben, geht es nicht alleine um eine Gefährdungslage, sondern einerseits um Wiederherstellung des Natürlichen Rechts auf Erziehung, zum anderen um Abhilfe bei bereits eingetretenen Schäden.

Die Vorsitzende des Kinderschutzbundes Hessen (KSB/DKSB) kommt zu Wort und ist der Auffassung, es sei unverantwortlich, dass Menschen fremde Kinder bei sich aufnehmen. Will jedoch „diese Erwachsenen als Unterstützer“ gewinnen, um Fragen die das Kind hat, aufzuarbeiten – aber nicht in der Form, eine illegale Handlungen vorzunehmen, indem das Kind einfach entführt wird.

Der Deutsche Kinderschutzbund steht wiederholt mit Negativ-Schlagzeilen im Fokus der Öffentlichkeit. Zudem ist der DKSB direkter Nutznießer von konstruierten Inobhutnahmen. Dies mutet an, dass hier der Bock zum Gärtner gemacht.

Zuvor hieß es jedoch in diesem Beitrag, dass man wissen wolle, wie der konkrete Hergang überhaupt war. Die Dame des DKSB unterstellt ungeachtet dessen eine „illegale Handlung“ und bezeichnet „entführt“. Eine öffentliche Vor-Verurteilung ist somit bereits erfolgt.

Der KSB bezeichnet anhand von Video-Sequenzen, das Kind Dave Möbius sei traumatisiert durch die Unterbringung bei Angela Masch. Zu einer solchen fachlichen Einschätzung zu gelangen, ohne eine fundierte Diagnose erhoben zu haben, ist verwunderlich. Macht der KSB das immer so?

Wurden die Video-Sequenzen von Dave Möbius deshalb verpixelt, weil das Kind nicht traumatisiert, wie ein Gefangener behandelt oder instrumentalisiert wirkt?

Dave beendet eine Video-Sequenze mit einem fröhlich-lächelnden und winkenden

„Papa, ich habe dich ganz doll lieb!“

Diese sieben Worte sollten der Maßstab sein – betrachtet im Zusammenspiel mit Mimik, Körpersprache und Stimmlage.

RTL berichtet immer wieder über zweifelhafte Gutachten

Der Reporter führt gleichzeitig an, dass RTL immer wieder über Fälle berichtet, in denen es zweifelhafte Gutachten zu bemängeln gibt. Die im Link hinterlegten Zahlen machen sehr deutlich, wie prekär das deutsche Gutachterwesen im Familienrecht ist:

Bis zu 95 % aller familiengerichtlich angeordneten Gutachten sind falsch.

Der Journalist hinterfragt, ob es „Aktivisten“ wie Tomek Gucze um das Wohl der Kinder oder darum, sich gegen die Ämter durchzusetzen.

Möglicherweise schließt das eine das andere mit ein.

Tomek Gucze argumentiert damit, dass Jugendämter mit Kindern handeln und sie nicht mehr angehört würden. Der Kindeswille würde kaum mehr bei familiengerichtlichen Verfahren beachtet.

Tatsächlich sind in mehren Fällen Strafanträge gegen Heimbetreiber und Jugendamtspersonen gestellt worden, bei denen zweifelsfrei Angebote finanzieller Art bei Belegung von Heimplätzen offeriert wurden. Derartige Strafanträge werden aller Regel nach eingestellt.

Tomcek Gucze:

„Die handeln mit Kindern. Bewusst. Es kann mir keiner erzählen, dass die nicht mit Kindern handeln. Denn welches Interesse hat jemand, der für die Kinder sorgen soll, aber denen schaden tut?“

Dass Heimkindern regelmäßig Schaden zugefügt wird in der Fremdunterbringung muss nicht behauptet werden, sondern kann in nahezu jedem Einzelfall bewiesen werden.

Bedrohliche Ankündigung von Tomek Gucze?

Auf den Reporter wirkt die Ankündigung bedrohlich, dass künftig auch weitere Kinder auf diese Weise aus Kinderheimen geholt werden sollen.

Tomek Gucze:

„Fakt ist aber, dass diese Inobhutnahmen massiv zunehmen werden.“

Um was geht es RTL, Polizei und Jugendamt?

Grundlage für die Bürger-Inobhutnahme des Kindes Dave Möbius sollen schwere Vorwürfe des Kindes gegen das Kinderheim gewesen sein. Der Junge soll

  • verwahrloste und nicht wettergerechte Kleidung getragen haben
  • wegen Kleinigkeiten zu hart bestraft worden sein.

Doch Dave Möbius habe Angela Masch auch erzählt, es habe sexuelle Übergriffe gegen seine Schwester Pia im Heim gegeben, er vermisse seinen Vater und wolle endlich wieder mit seiner Schwester bei dem Vater leben.

Sabine Karmann, Sprecherin Polizei Aurich/Wittmund sagt – hoffentlich dem Kindeswohl aller dort lebenden Heimkinder vor laufender Kamera zu – dort würde ermittelt. Kündigte gleichsam an:

„Wenn diese Aussagen nicht der Wahrheit entsprechen sollten, dann werden wir selbstverständlich auch strafrechtlich gegen die Urheber vorgehen.“

Wenn Melder eine Meldung zum Nachteil von Kindseltern einreichen, genießt der Melder rechtlichen Schutz und kann dies anonym tun. Eltern können sich somit nicht gegen Denunzianten wehren. Eltern erfahren nicht, wer eine Meldung abgesetzt hat und können sich somit selbst durch Rechtsmittel nicht wehren.

Sabine Karmann, Sprecherin Polizei Aurich/Wittmund teilt mit, dass gegen

  • Angela Masch
  • Tomek Gucze
  • Kindsvater Möbius

und weitere im Hintergrund Beteiligte ermittelt würde.

Inweit überprüft wird, ob die Einvernahme des Jungen zu seinem Schutz erfolgte, weil er im Kinderheim einer Gefährdungslage ausgesetzt war, bleibt unkommentiert.

Ralf Klöker, Sprecher Landkreis Wittmund, teilt mit, dass ein großes Interesse daran bestünde, dass alle Vorwürfe gegen Jugendämter, Gerichte, Einrichtungen usw. aufgeklärt werden und man wolle natürlich wissen, wie der Junge überhaupt verschwunden sei – das alles wisse der Landkreis gar nicht.

RTL – faire Berichterstattung

Der Journalist bestätigt in seiner Reportage für RTL Punkt 12, dass es in der Tat einige belegte Fälle gäbe, in denen private Betreiber von Heimen öffentliche Gelder kassiert, aber man die Kinder verwahrlosen lassen habe. Absurd und von der Hand zu weisen sind daher die Aussagen Tomek Guczes nicht. Ebenfalls wird eingeräumt, es sei bekannt, dass viele Gutachten mangelhaft seien und es Behördenentscheide gäbe, die nachdenklich machten.

Abschließend wird hinterfragt, ob diese Methode die richtige sei, um einem Kind wie Dave Möbius zu helfen.

Dieser Einwurf ist nachvollziehbar und doch muss angemerkt werden, dass die Alternativen in vielen Fällen schlichtweg nicht gegeben sind. Eltern haben nur begrenzte Möglichkeit, so dass das Verhältnis zwischen Jugendhilfe und Kindseltern ein Ungleiches ist. Gerichtsverfahren verschlingen Unsummen, die normale Familien nicht haben und mit Prozesskostenhilfe nicht richtig geführt werden können. Selbst wenn Eltern per Gesetz „frei“ gesprochen werden, bedeutet dies noch lange nicht die Rückführung der Kinder. Ein bekanntes Beispiel sind die Wormser Prozesse, bei denen trotz zahlreicher Freisprüche Kinder nicht zu ihren Eltern zurückgeführt wurden.

RTL beschönigt mit „Verwahrlosung“

Eine Verwahrlosung ist bei Weitem nicht das einzige, was Eltern kritisieren, wenn sie von Kinderklau sprechen. Kinderklau ist dann gegeben, wenn die Familie zerstört wird, kriminelle Methoden angewandt werden, um sich des Kindes zu ermächtigen und die Jugendämter statt Hilfe zur Erziehung Hilfe durch Entziehung leisten. Das ist schlicht gegen das Grundgesetz und verstößt gegen die Menschenrechte.

Der Reporter verkennt hier grundlegend die Situation. Es geht bei Kinderklau nicht um die saloppe Formulierung der „Verwahrlosung“. Es geht bei Kinderklau darum, dass Eltern durch kriminelle Methoden um ihre Rechte gebracht werden – ebenso die Kinder. Und das damit einhergehend im Heim Misshandlung und Missbrauch stattfinden – weil die Gesellschaft schlicht wegschaut!

RTL Reporter offensichtlich nicht im Bilde

Durchaus gibt es Journalisten, die weit mehr in dieser schwierigen Thematik stecken, als jener aus der RTL Punkt 12 Reportage. In Erinnerung zu bringen seien dieserstellig Fälle wie

  • Sahin
  • Sommer
  • Elzholz
  • Hoppe
  • Lydia Hoffmann
  • Kazim Görgülü
  • Conny & Josef Haase
  • Kutzner
  • Alteck
  • Borgartz
  • Melissa Busekros
  • Meiering
  • Nina Krull
  • Michael Pfennig
  • Michael Knutz
  • Densil
  • Ninja Wagner
  • Manuela Koch-Kreienbrinck
  • Dr. Dobrovka
  • Thomas Porombka
  • Petra Heller
  • Säugling Alex/Enbeka
  • Melanie Langen
  • Michaela/Oberhausen https://amtmissbrauchjugendamtgina.cabanova.de/page1.html
  • Sunny Schuhmann
  • Leonie Wichmann
  • Diana Bohnen
  • Mikail & Filiz Erfurt
  • Mosuch & Weber
  • Judith Schäfer
  • Dustin Hoss
  • Olivier Karrer
  • Jourmana Gebara

und all jene, die öffentliches Interesse auf sich zogen. Doch ist ist nur die Spitze des Eisbergs.

Die Handelsware Kind zieht sich durch die Historie der deutschen Jugendhilfe wie ein roter Faden. Wer nicht tiefer recherchiert, gelangt niemals in die tiefen Abgründe, die sich bei gründlicher Recherche offenbaren. Erste Kinderklau-Strukturen können bis ins Jahr 1923 nachgewiesen werden. Schon seinerzeit schützte sich das System durch Zensur.

Antonya Scharndorff – RTL berichtete 2013

Ein Fall mit dem wir uns nicht näher beschäftigen ist Antonya Scharndorff, ein Mädchen, das sich ebenfalls massiv gegen unberechtigte Inobhutnahmen wehrt. Sie hat selbst am eigenen Leib erfahren, wie es Kindern in der deutschen Jugendhilfe ergeht und will sich für andere Kinder einsetzen. Antonya berichtet ebenfalls in diversen Medien über Dave Möbius, denn kaum jemand versteht besser, was diesen Jungen bewegen dürfte.

Generation 1.0 ist erwachsen

Inzwischen ist die 1. Generation der Kinder erwachsen, die vor vielen Jahren zurückgeführt werden konnten. Diese jungen Menschen können und werden sich zu Wort melden und berichten, wie es ihnen ergangen ist und welche Folgen die Inobhutnahme für ihr ganzes Leben hat. Diesen Kindern werden vielfach die Perspektiven verbaut. Heimunterbringung ist nicht so optimal, wie sie dargestellt wird.

So, wie die Ex-Heimkinder von damals, die heute durch die Bundesrepublik Deutschland mit lächerlichen Beträgen abgespeist werden. Auch in 30, 40 oder 50 Jahren steht wird die Bundesrepublik Deutschland zugeben müssen, dass es Kinderklau gab.

RTL berichtet über Kinderklaufälle

RTL weiß sehr genau, dass es sich nicht um bedauerliche Einzelfälle handelt – dafür gab es einerseits zu viele Berichte in den diversen TV-Formaten des Senders und andererseits wenden sich alle (!sic) Eltern an den Sender, in der Hoffnung, dort Hilfe zu erhalten. Insofern wäre es zu begrüßen gewesen, hätte der Journalist in der RTL Punkt 12 Reportage dorthin verwiesen. Noch zwei Tage zuvor, nämlich am 26.07.2015 strahlte gleicher TV-Sender, RTL, eine neue Folge von Helena Fürst aus. Die smarte TV-Anwältin nahm sich einem typischen Fall von Kindesentzug durch Jugendamt und Kinderheim an. Helena Fürst kündigte an, eine Bombe platzen lassen zu wollen und etwas zu tun, was vorher noch nie jemand getan hat. Wir berichteten hier.

Helena Fürst befreit Kinder aus Kinderheim

Ganz so richtig ist diese Ankündigung von Helena Fürst nicht. Denn derzeit sitzt Olivier Karrer in Haft, verurteilt, weil er an mehreren Entführungen von Kindern in ähnlicher Situation beteiligt gewesen sein soll und wegen Bildung einer krimineller Organisation. Im Fall Dave Möbius soll der Junge aus dem Heim geflohen sein. Aus Sehnsucht zu seinem Papa und Schwester Pia. Ihm wurde Unterschlupf gewährt; gegen die ihm Obdach gewährende Person wird derzeit staatsanwaltschaftlich ermittelt.

Märchen Kinderbefreiung

Helena Fürst & Kinderheim

Die große RTL-Kinderbefreierin Helena Fürst

Helena Fürst, Kämpferin aus Leidenschaft, Anwältin der Armen und nun auch Familienhelferin? Zunächst für SAT.1 in Gnadenlos gerecht – Sozialfahnder ermitteln unterwegs, nun aufgestiegen in die Mediengruppe RTL Deutschland, will die Anwältin sich für mehr Gerechtigkeit einsetzen. Medienwirksam kündigte Helena Fürst via Facebook an, in Sachen Jugendamt und Kinderheim tätig zu werden:

Kindeswohlgefährdung und Jugendamt, ein Kinderheim das zwei Kinder gegen den Willen der Eltern und das ganze ohne rechtliche Befugnisse festhält! Wie und ob überhaupt hole ich die Kinder gegen den Willen vom Jugendamt und Kinderheim raus? In jedem Fall so wie es vor mir noch keiner öffentlich gewagt hat! All das seht ihr nur 19:05 RTL heute Abend in meiner Sendung Helena Fürst Kämpferin aus Leidenschaft, einschalten!

Den Ausgang bereits vorweg verraten saßen am 26.07.2015 zahlreiche betroffene Eltern vor den TV-Geräten und waren gespannt. Zeitgleich kommentierte Helena Fürst parallel auf ihrer Facebook-Pinnwand, um mit Verweis auf ihre 1,99 €/Minute aus dem Deutschen Festnetz kostende Servicehotline FÜRSTHOTLINE hinzuweisen. Gut, auch eine Anwältin muss von irgendetwas leben, jedoch hatte dies in geschlossenen Gruppen für reichlich Gesprächsstoff und Geschmäckle gesorgt.

Den Erwartungen, dass sich ein TV-Format dem Thema Kinderklau annimmt und damit die große Lösung für alle Kinderklau-Fälle liefert, konnten selbstverständlich nicht erfüllt werden. Dennoch trägt auch dieser TV-Beitrag dazu bei, dass die Öffentlichkeit über einen weiteren Fall informiert wird, in dem ein Kinderheim und ein Jugendamt machen, was sie wollen und am besten können.

Trotz innehabendem Sorgerecht werden der Mutter die Kinder einfach vorenthalten – und verwahrlosen im Heim.

Helena Fürst, Jugendamt & Kinderheim – was passierte?

Die TV-Anwältin Helena Fürst nimmt sich einem Elternpaar an, dessen zwei Kinder im Kinderheim leben. Grauenhafte und katastrophale Zustände sollen dort herrschen und schon bald gibt es eine Konfrontation mit der Polizei.

Aufmerksam machte darauf die ehemalige Erzieherin Irina Boitin, die über Missstände im Kinderheim und auf das Schicksal der beiden Kinder hinwies.

  • Einrichtung im Heim reif für Sperrmüll, kaputte Möbel, gammelige Teppiche, undichte Fenster, Boden aufgequollen
  • es gab zu wenig Geld (50 Euro pro Woche) für das Essen der Heimkinder; der Heimbetreiber selbst ist zudem dreifacher Restaurant-Besitzer – dabei gibt es für jedes Kind mehrere Tausend Euro monatlich
  • die Kinder haben selbst putzen müssen

Die müssen vor diesen Menschen gerettet werden . (Zitat: Erzieherin)

Warum kamen die beiden Kinder ins Kinderheim?

Helena Fürst, Kämpferin aus Leidenschaft, besucht die Berliner Familie von Luca und Jeremy. Die Eltern Reuter haben insgesamt 4 Kinder, zwei davon haben sie aus freien Stücken in das Kinderheim gegeben, weil sie überfordert waren. Das haben die Eltern selbst erkannt und sich um Hilfe bemüht. Dem Bericht zufolge sollen beide Kinder zuhause auffällig gewesen sein, die Rede ist auch von frühkindlichem Autismus.

Keine Hilfe für Eltern – ergo: Kinder weg

Die Eltern suchten nach Hilfe, die es nicht gab. Statt der rechtmäßig zustehenden Hilfe zur Erziehung gab es die unsererseits immer wieder zitierte Hilfe durch Entziehung.

Wirklich aktive Hilfe in dieser Hinsicht gibt es nicht! (Zitat Vater)

Helena Fürst fragt beim Vater nach, ob es keine Familienhilfe gegeben habe. Der Vater verneint. Helena Fürst spricht von

„Gewinnmaximierung auf Kosten der Kinder.“

Die Rede ist also von Eltern, die verantwortlich gehandelt und nach Hilfe gesucht haben.

Den Kindern geht es schlecht im Kinderheim

Durch den regelmäßigen Kontakt der Kindseltern mit der ehemaligen Erzieherin Irina Boitin erfuhren diese, dass es den Kindern in diesem Kinderheim alles andere als gut geht.

Und da können wir den Kindern definitiv ein besseres Zuhause geben! (Zitat Vater)

Die häuslichen Verhältnisse sind nun stabilisiert. Die Kinder haben sich während der Heimunterbringung zurückentwickelt. Doch nun weigert sich das Kinderheim, die beiden Kinder Luca und Jeremy herauszurücken. Inhaberin der uneingeschränkten Elterlichen Sorge ist nach wie vor die Kindesmutter! Vom fallbetrauten Jugendamt gibt es für die Eltern keine Unterstützung im Bezug auf die Rückholung der Kinder. Trotz bei der Mutter liegendem Sorgerecht.

Der Knackpunkt in diesem Kindesentzugsfall

Gastronom stellt Personal ins Kinderheim ab

Im Rahmen ihrer Recherche ermittelt Helena Fürst, der Heimbetreiber und Gaststättenbesitzer habe sein Gaststättenpersonal um die Gehälter geprellt und zudem gastronomische Fachkräfte in seinem Kinderheim zur Arbeit abgestellt. Ein ehemaliger Mitarbeiter berichtet, die Gelder für die Heimkinder seien sehr schnell von den Konten verschwunden.

Gastronomieangestellte bringen Sachen von ihren Kindern für die Heimkinder mit – obwohl das Jugendamt im Rahmen von Leistungen Gelder für Kleidung, Unterkunft, Schulmaterial usw. bewilligt und auszahlt.

Helena Fürst interviewt Gastronom, der gleichzeitig Heimbetreiber ist

Am Spanndauer Damm in Berlin, in der Höhe Hausnummer 1 trifft Helena Fürst auf Heimbetreiber B., um ihn vor laufender Kamera zu befragen. Zunächst spricht Helena Fürst nur auf die unbezahlten Mitarbeiter der Gastronomiebetriebe an. Es kommt zu einer Terminvereinbarung. B. sagt Termin kurz vor vereinbartem Zeitpunkt schriftlich ab, will nur noch schriftlich kommunizieren.

Helena Fürst spricht bei Oberbürgermeister vor

Helena Fürst geht zum Rathaus, um mit dem Oberbürgermeister Müller zu sprechen. Dort wird sie vom Pressesprecher Bernhard Schodrowski verwiesen auf einen offiziellen Termin

„in 14 Tagen oder so“…

Helena Fürst:

„Jeder Tag in diesem Heim ist einer zu lange.“

Pressesprecher Bernhard Schodrowski:

„In diesem Berliner Senat… ist der Kinder- und Jugendschutz, der auch in der Verfassung steht, ein oberes Ziel.“

„Es täte der Seriosität ganz gut, wenn sie sich vorher anmelden würden.“

Kurzum: Der Berliner Senat bügelt RTL Anwältin Helena Fürst ab und das „Kindeswohl“ wird vertagt.

Eltern berichten über Zustände im Kinderheim Berlin

Kindseltern finden keinen Anwalt

Was in diesem Fall die Kindseltern vor laufender Kamera sagen, können wir in nahezu allen Fällen bestätigen. Eltern finden kaum rechtsanwaltliche Vertretung, wenn es gegen das Jugendamt geht. In hiesigem Fall haben die Kindseltern insgesamt 12 Anwälte konsultiert, die nicht gegen das Jugendamt ein Mandat annehmen.

Helena Fürst konnte RÄ Barbara Veith-Hallmann – Fachanwältin Familienrecht – gewinnen; es kommt zu einem Treffen der Anwältinnen und Eltern. Der Vater demonstriert, was im Berliner Kinderheim passiert, wenn Kinder nicht brav waren.

Erzieher köpfen Lieblingskuscheltiere

Drakonische und traumarisierende Strafen erwarten Kinder, die nach Ermessen des Heimpersonals nicht artig sind. Erzieher schneiden mit der Schere die Köpfe der Lieblingskuscheltiere ab. Wenn die Kinder wieder brav sind, sollen diese wieder angenäht werden.

Arbeitslager Kinderheim?

Im Berliner Kinderheim gibt es einen Dienstplan. Kinder jeden Alters müssen staubsaugen, Wäsche waschen, putzen usw. Derartige Dienstpläne und Ämterpläne für Heimkinder gibt es in nahezu allen Kinderheimen. Uns sind Fälle bekannt, wo Heimkinder vor Schulbeginn im Winter Schnee schippen müssen, sich nahezu vollständig selbst versorgen müssen. Eine systematische Struktur, um den Personalschlüssel gering und die finanziellen Gewinne maximal zu halten?

Helena Fürst holt Kinder aus Kinderheim

Die Rechtslage ist recht eindeutig. Die Mutter hält das Sorgerecht inne und kann kraft Gesetz entscheiden, wo die Kinder leben.

RA Veith-Hallmann :

„Das Jugendamt erklärt, es wolle nie das ABR oder überhaupt das Elternrecht absprechen.“

Nachdem eine OP bei einem der beiden Kinder angekündigt wurde, verkündete Helena Fürst den Eltern:

„Wir holen die Kinder da raus!“

Recht und Gesetz gilt auch für die – und DAS setzen wir jetzt durch!

Es wurde ein Besuchstermin vereinbart. Während der Fahrt dorthin klingelt das Telefon der Kindesmutter. Es ist das Berliner Kinderheim, welches nachfragt, ob die Eltern kämen. Dort angekommen verleibt die TV-Anwältin im Fahrzeug, die Eltern gehen in das Heim, um ihre Kids zu sehen. Vater und Jeremy kommen heraus, besteigen das Auto. Es fehlt die Mutter und das zweite Kind.

Helena verlässt das Auto um Mutter und Luca ins Auto zu holen; Kamerateam, Eltern, Kinder und Helena Fürst fahren davon. Werden sie verfolgt? Autowechsel… Durchatmen. Geschafft? Die Kinder stürzen sich auf mitgebrachtes Essen im Auto.

Familie in Sicherheit? Das Telefon der Mutter klingelt, Helena Fürst geht dran. Polizei! Das Kinderheim hat dort angerufen und von angeblicher Kindesentführung gesprochen. Fürst klärt die Polizei auf und weist darauf hin, dass es kein Beschluss gibt und das SR bei der Mutter liegt.

Die TV-Anwältin:

„Dann überprüfen Sie doch mal beim Heim die Freiheitsentziehung!“

Dies wurde von der Polizei verneint; die Anwältin beendet das Gespräch.

Kurz darauf bekommt die Anwältin einen Hinweis, dass zwei Polizeibeamte vor dem Haus der Mutter postiert wären. Nächstes Telefonat mit der Polizei; Fürst teilt mit, die sollen ihre Kollegen abziehen, weil es keinen Beschluss zum Kindesentzug gibt und somit die KM ihre Kinder vollkommen rechtmäßig nach Hause holt und die Kids daher nicht ins Heim zurück müssen.

Jugendamt will Deckel drauf machen

Die Freude über die Rückholung der Kinder währt nicht lange. Das Jugendamt beantragt vor Gericht den Kindesentzug und verfügt wenige Tage später die Inobhutnahme. Die beiden Jungen sollen wieder ins Kinderheim – es kommt zum Gerichtstermin. Während der Verhandlung ist die Öffentlichkeit und somit auch die Kamera ausgeschlossen. Der Richter bescheidet zugunsten der KM – die Jungs kommen nicht ins Kinderheim.

Wie geht der Fall zu Ende?

Herr B. erklärt an Eidesstatt, dass er kein Vermögen habe und darum seine Ex-Angestellten nur teilweise auszahlen kann. Ein abruptes Ende, leider keine Informationen, inwieweit der Gastronom und Heimbetreiber bezüglich der Einbehaltung der Kinder belangt wurde oder wird.

Fazit zur RTL Sendung Helena Fürst

Der Verlauf dieser Sendung spiegelt die Realität lediglich am Rande wider und ist nicht mit der Situation zu vergleichen, in der Eltern keinen medial aufbereiteten Support haben. Mit recht großer Sicherheit ist zu vermuten, dass jene Gerichtsverhandlung anders zu Ende gebracht worden wäre, hätte Helena Fürst hier nicht interveniert.

Ein absoluter Großteil aller betroffenen Familien erlebt Familienrichter, die in Anhörungen lediglich einseitig ihr Gehör schenken – und zwar Jugendamt, Sachverständigem, Verfahrenspfleger und Amtsvormund.

Sehr bedauerlich sind zwei wesentliche Dinge:

  • Die ausbleibende Klarnamen-Nennung des Heims sowie des Heimbetreibers.
  • Das offene Ende. Wurden rechtliche Schritte gegen Heimleiter B. eingeleitet?

Via Facebook kommuniziert Helena Fürst, sie habe weitere Schritte eingeleitet. Hier wäre die weitere Berichterstattung mehr als wünschenswert.

Insgesamt konnte das TV-Format zumindest im Ansatz gut herausarbeiten, wie wenig Chancen Eltern gegen die Willfähr des Jugendamts haben und welche Interessen das Kinderheim verfolgt. Hier macht es keine Ausnahme, denn alle Organe der deutschen Jugendhilfe sind wirtschaftlich ausgerichtet.

Die Aufzeichnung der Sendung: https://www.nowtv.de/rtl/helena-fuerst/helena-fuerst-kaempferin-aus-leidenschaft-2015-folge-001/player

Dave Möbius

Kripo & JA stoppen gefährliche Verbrecherbande

Jugendamt und Kripo im Kampf gegen flüchtige Kinder

In Facebook und weiteren sozialen Netzwerkern geht ein weiterer Fall von Kinderklau um. Genauer gesagt handelt es sich um die Flucht eines Schwerbrechers, die von Kriminalpolizei und drei Jugendämtern glücklicherweise gestoppt wurde. In der Folge konnte eine gefährliche Verbrecherbande ausgehoben werden – bevor Schlimmeres passiert: Nämlich die Wiedervereinigung zweier Kinder mit ihrem Vater.

Verbrecherbande

Gefährliche Verbrecherbande Möbius

Zum Tathergang

Behörden gelang zu nächst schwerer Schlag gegen Verbrecherbande

Tagtäglich wenden sich Eltern und Kinder an uns – hilfesuchend. Die Kinder werden um ihre Freiheit beraubt, die Eltern um ihre Kinder. Was im Fachjargon der Deutschen Jugendhilfe als „Investition in Humankapital“ bezeichnet, wird von uneinsichtigen Vätern, Müttern und Kindern als Kinderklau bezeichnet.

Im Fall Möbius gelang es den Behörden, die Verbrecherbande Möbius zu entlarven und zu zerschlagen. Zwei Tatverdächtige, die Kinder P. und D., wurden gefasst und inhaftiert. Richtig so. Denn die Verbrecherbande hat sich schwerster Vergehen schuldig gemacht und gegen die Menschenrechte verbrochen: Sie haben familiäre Beziehungen unterhalten.

Nach dem großartigen Ermittlungserfolg seitens Polizei und Jugendämtern gelang jedoch dem Haupttäter Dave M. die Flucht aus dem Gewahrsam. Die Ermittlungsbehörden leiteten landesweit unverzüglich die Fahndung ein. Die Presse berichte vom Verschwinden und bat die Öffentlichkeit um Mithilfe, den Flüchtigen dingfest zu machen.

Die Polizeiinspektion Aurich/Wittmund bittet ebenfalls die Öffentlichkeit, die Suche nach dem Abgänger zu unterstützen.

„Die Polizei fahndet nach wie vor nach dem 12-jährigen Dave Möbius aus Friedeburg, der seit über einer Woche vermisst wird. Der verschwundene Junge lebte bisher in Friedeburg in einer Wohngruppe, die er am Donnerstag, dem 11. Juni, mit unbekannten Ziel verlassen hat. Seitdem fehlt von ihm jede Spur. Hinweise auf ein Gewaltverbrechen liegen der Polizei nicht vor. Gerichtliche Entscheidungen haben seinerzeit dazu geführt, daß Dave nicht mehr bei den Eltern leben konnte. Grundsätzlich ist davon auszugehen, daß diese Entscheidungen von den Amtsträgern verantwortungsvoll und zum Wohle des Kindes getroffen wurden.“

Den Worten der Polizei schließen wir uns an, denn es ist vollkommen auszuschließen, dass seitens der Amtsträger gegen das Wohle des Kindes entschieden wurde.

Die Täter: Pia, Dave und Vater Möbius

Einschlägig vorbestrafte Personen haben sich verbündet und eine Familienbande gegründet. Dringend tatverdächtig:

  • Pia Möbius
  • Vater Möbius
  • Dave Möbius
  • Angela Masch (Komplizin)

Es muss davon ausgegangen werden, dass es sich bei Dave Möbius um den Bandenanführer handelt. Dave ist dafür bekannt, dass er seinen Vater liebt und mit diesem bis zum Sommer 2011 familiäre Verhältnisse pflegte. Diese waren seitens der deutschen Kinderschützer unbedingt zu zerschlagen.

Ermittlerkreise vermuteten dringende Mittäterschaft durch Pia, Schwester von Dave und Tochter von Vater Möbius. Den Behörden gelang es, die gefährliche Familienzelle auszuhebeln, Pia und Dave in Gewahrsam zu nehmen. Die noch jungen Tatverdächtigen wurden zwecks Isolationshaft voneinander getrennt und in verschiedene Kinderheime verbracht.

Täter Pia und Dave flüchten aus Jugendamtsobhut

Pia und Dave – zwei Kinder, die alles andere als einsichtig oder gar dankbar auf die Inobhutnahme durch ein deutsches Jugendamt reagierten, sorgen derzeit im Sommerloch für Aufregung.

Dave Möbius entzog sich aus freien Stücken der Gastfreundschaft eines deutschen Kinderheims und trat die Flucht an. Sein Ziel: Dave will wieder bei seinem Vater leben – zusammen mit seiner Schwester Pia.

Der kleine Delinquent Dave Möbius richtet sich in seinem ersten Video (weiter unten eingebunden) an die Polizei Wittmund, wie unter anderem die NWZ ONLINE meldete:

„Wie ihr seht, es geht mir gut und ich habe keinen Bock, mit euch zu reden. Ihr bringt mich eh wieder ins Heim – obwohl ihr wisst, dass es mir im Heim schlecht geht.“

und  an „alle Menschen da draußen“. Er teilt mit:

„Ich will wieder nach Hause zu Papa und Pia – und niemals wieder ins Heim. Bitte helft mir – und all den anderen Kindern die vom Kinderklau in Deutschland betroffen sind.“

Der Täter widmet sich zum Abschluss seines Erpresservideos mit folgenden Worten an seinen Komplizen:

„Papa, ich habe dich ganz doll lieb.“

Radiomoderatorin leistet Fluchthilfe

Angela Masch, Moderatorin beim „Heißen Hocker“ von OKiTALK, leistete dem abgängigen Dave Fluchthilfe und unterhält eine problematische Nähe zu der Verbrecherbande Möbius.

Inzwischen hat sich die Fluchthelferin und Komplizin selbst zu Wort gemeldet und erklärt die Situation. Dazu später mehr. Zunächst bleibt zu hoffen, dass die Komplizen Angela Masch seitens der deutschen Justiz auf das schärfste verurteilt wird. Experten erwarten die volle Ausschöpfung des Strafmaßes: Lebenslängliche Sicherheitsverwahrung. Bei trocken Brot und Wasser, einhergehend mit Zwangsarbeit im Steinbruch.

Flucht wurde erfolgreich beendet

Die Polizeiinspektion Aurich/Wittmund berichtete vom Fahndungserfolg und der Festsetzung des Delinquenten Dave Möbius: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/104233/3063645

In enger Kooperation von 3 Jugendämtern und der Kripo wurde man dem Delinquenten Dave Möbius habhaft.

Aufgegriffen wurde der Kopf der Verbrecherbande im Rahmen einer Hausdurchsuchung in Weyhe.

Jeversches Wochenblatt berichtete zum großartigen Fahndungserfolg:

„Der seit dem 11. Juni vermisste Dave Möbius wurde am Freitagabend von Beamten des Polizeikommissariates Wittmund in einer Wohnung in Weyhe aufgegriffen. Das teilte die Polizei heute mit. Untersuchungen vor Ort bestätigten, dass es dem Jungen körperlich gut geht.“

Gratulation. Emotional geht es den Ermittlern nach diesem großartigen Fahndungserfolg sicher bestens. Der Gefangene wurde erneut in Sicherungsverwahrung genommen und an einen unbekannten Ort gebracht. Über die emotionale Verfassung des neuerlich Inhaftierten drangen aus den Ermittlerkreisen keine Angaben an die Öffentlichkeit. Es ist davon auszugehen, dass Dave Möbius sich über die erneute Festsetzung glücklich schätzen kann.

Bislang unbestätigte Hinweise aus Ermittlerkreisen lassen mutmaßen, dass die Unterbringung nach ADX, Supermax oder Guantanamo Bay veranlasst wurde, um einen weiteren Ausbruchsversuch zu verhindern.

Verbrecherbande Möbius: Deutschlandweite Familienzellen im Radar

Sie glauben, das war Satire? Nein! Tagtäglich verschwinden in Deutschland derzeit etwa 100 Kinder in die Obhut deutscher Jugendämter. Sehr oft bringen Kinder den Mut auf, sich aus dem Kinderheim zu befreien, zu flüchten und sich mit solcher Entschlossenheit für die Rückführung zu Vater, Mutter oder Eltern einzusetzen.

Diese Kinder riskieren ALLES, um wieder zu ihrer Familie zurück zu dürfen. Denn was Polizei, Jugendämter und Presse nicht berichten:

Heimkinder werden durch die Androhungen wie

  • Einweisung in die Psychiatrie
  • Kontaktsperre zu Eltern und Geschwistern
  • Nahrungsentzug
  • Einsperren in Keller

gefügig gemacht.

Brief von Dave Möbius

Brief von Dave Möbius

In regelmäßigen Abständen werden öffentlich Statistiken zugänglich gemacht, wie viele Kinder ermordet werden, sich das Leben nehmen oder in Obhut genommen werden.

Statistische Zahlen über die Suizidalitätsrate von Heimkindern, Fluchtversuchen von Heimkindern und Eltern, die sich das Leben nehmen, weil man ihnen alles, nämlich ihre Kinder geraubt hat, findet man keine. Lediglich, wer sich die Mühe macht, sich mit all den Kinderklaufällen zu beschäftigen, bekommt eine Ahnung darüber, wie vielen Kindern es so geht, wie Pia und Dave Möbius sowie Eltern bzw. Elternteilen wie Vater Möbius.

Nachfolgend das Video von Dave (entdeckt hier):

Eltern und Helfer werden zu Verbrechern

Nahezu jedes Heimkind berichtet von Misshandlungen und Missbrauch – im Kinderheim. Nahezu alle betroffenen Eltern erstatten Strafanzeigen gegen Jugendamt, Heim und Pflegeeltern. Selbst, wenn Sie Beweise vorlegen, kommen sie nicht weiter.

Jugendämter und Kinderheim scheinen rechtsfreie Räume zu sein. Es sind nicht nur Missstände wie der Jugendamtsskandal in Gelsenkirchen zu beklagen. Das, was sich in Gelsenkirchen zugetragen hat und weiterhin zuträgt, ist kein Einzelfall sondern System.

Eltern „entführen“ ihre Kinder, weil NICHTS das Leid der Heimkinder beendet. Helfer werden zu „Entführern“, weil sie sich für Menschenrechte, für demokratische Werte und für das Kindeswohl einsetzen.

„Vor ein paar Tagen erfuhr ich dass Olivier Karrer verhaftet worden ist. Er wird beschuldigt ein „Kindesentfuehrer“ und „Fuehrer“ einer „Bande“ zu sein. Ich lachte… obwohl es ueberhaupt nicht lustig ist. Aber was soll man sonst machen wenn man so etwas hoert. Eigentlich müssten ettliche Jugendamtmitarbeiter in Haft sein aber… man verhaftet den falschen Mann.“

Quelle:Joumana Gebara

„Guten Abend Zu REPORT MAINZ! Kindesentführung sieht mancher oft als letztes Mittel, um das geliebte Kind nicht zu verlieren.“

Quelle: https://www.swr.de/report/mit-entfuehrungen-und-nazivergleichen-kaempft-ein-franzose-gegen-deutsche-jugendaemter-kampf-ums-kind/text-des-beitrags-kampf-ums-kind/-/id=233454/did=9389078/mpdid=9391470/nid=233454/12zcjq1/index.html

Sollen Eltern sexuellem Missbrauch im Heim tatenlos zuschauen?

Alle betroffenen Elternteile wehren sich zunächst mit rechtsstaatlichen Mitteln. Doch was tun, wenn niemand – vor allem deutsche Behörden – sich für sexuellen Missbrauch und Misshandlung im Kinderheim interessiert? Was tun, wenn Gerichtsverfahren sich endlos in die Länge ziehen, Väter und Mütter das Flehen ihrer Kinder wehrlos und über viele Jahre hinweg ertragen müssen? Oder Eltern in Ungewissheit leben, wie es ihren Kindern ergeht.

In der öffentlichen Darstellung greifen Jugendämter nur dort ein, wo es nicht zu verantworten ist, dass die Kinder in ihren Familien bleiben. In der Fachsprache werden Heimkosten als „Investition in Humankapital“ bezeichnet. Ja, Inobhutnahmen sind ein lukratives Geschäft und wie der Fall Gelsenkirchen zeigt, sind es nicht Schützer des Kindeswohls, sondern Beamte, die sich ein lukratives Gewerbe aufgebaut haben, indem sie Heimplätze installieren und belegen.

Es geht also nicht darum, das Wohl des Kindes zu schützen, sondern darum, einen Industriezweig zu füttern, der in Gewinnabsicht handelt. Anhand der vielen Fälle wird die Systematik erkennbar und es muss leider festgestellt werden, dass nicht nur Amtsleider vom Jugendamt, ADS und Sachverständige verstrickt sind, sondern auch Richter und Staatsanwälte.

Dies erkennen alle betroffenen Eltern bei dem Versuch, dem Leid ihrer inobhutgenommenen Kinder mit rechtsstaatlichen Mitteln zu beenden.

Wenn DIESE Versuche nicht für Abhilfe sorgen können, dann

  • fliehen Kinder aus Heimen
  • „entführen“ Väter und Mütter ihre Kinder
  • finden Eltern Helfer wie Angela Masch.

Denn jeder Tag, an dem auch nur ein Kind in staatlicher Obhut misshandelt, missbraucht und von seiner Familie zwangsisoliert wird, ist einer zu viel. Das ist Folter und schwerstes Menschenrechtsverbrechen.

Helfer wie Olivier Karrer oder Angela Masch werden als „Märtyrer“ und „Kriminelle“ abgestempelt, weil sie für Dinge einstehen, die es in einem demokratischen Rechtsstaat nicht geben dürfte. Doch es gibt sie. Es gab sie nach dem 2. Weltkrieg. Und es gibt sie heute.

Was wird passieren, im Fall Pia und Dave Möbius?

Es ist nicht davon auszugehen, dass in diesem Fall anders gehandelt wird, als in all den anderen Fällen. Die „Verbrecherbande“ Möbius wird verurteilt.

  • Vater Möbius: weitere Kontaktsperre zu seinen Kindern
  • Kinder Möbius: weitere Heimunterbringung, kein Leben in Familie und Freiheit
  • Angela Masch: Haftstrafe, zumindest Bewährungsstrafe

Ungeschoren davon kommen Heimleiter, Heimpersonal, Jugendamtsmitarbeiter und Schergen. Denn Sie handeln im Namen des Volkes.

Der lukrative Handel mit dem Kindeswohl geht einfach weiter, so, wie er das immer tat. Und wenn Sie bisher noch nicht als Vater oder Mutter betroffen sind, könnten Sie schon bald das nächste Elternteil sein, dass sich bei unserer Redaktion mit diesen Worten meldet:

„Ich habe schon oft davon gehört, aber wollte es nie glauben, dass das auch unbescholtene Familien treffen kann. Helfen Sie mir!“

Wenn Sie niemals diese oder ähnliche Worte an uns schreiben wollen, dann erheben Sie Ihre Stimme, stehen Sie auf und machen Sie auf diesen Beitrag aufmerksam. Helfen Sie Pia und Dave Möbius, wieder bei ihrem Vater leben zu dürfen. Denn DAS ist der Wunsch der Kinder!

Bildquelle: https://pia-und-dave.jimdo.com
„Dave

Kinderklau Jugendamt Heidi Schulz

Heidi Schulz Bilder der Inobhutnahme

Heute möchten wir Ihnen zum Fall Heidi Schulz ein Video zeigen, dass weiter unkommentiert bleiben sollte.

Sie sehen im Video die Inobhutnahme des Kindes durch das sich zuständig fühlende Jugendamt:

Dr. Karin Jäckel Nicht ohne meine Kinder - Eine Mutter kämpft gegen das Jugendamt

Nicht ohne meine Kinder – Eine Mutter kämpft gegen das Jugendamt

Nicht ohne meine Kinder – Eine Mutter kämpft gegen das Jugendamt

Im Februar des Jahres 2006 ist von Dr. Karin Jäckel und Joumana Gebara im Lübbe Verlag das Buch erschienen Nicht ohne meine Kinder – Eine Mutter kämpft gegen das Jugendamt. Das Buch schildert den Kinderklaufall um Joumana, die wie eine Löwenmutter sich für die Rechte ihrer Kinder Weiterlesen

Jugendamt Essen – Das Kind M. klagt an

Jugendamt Essen – Das Kind M. klagt an

Die Eltern F. und M. haben schon viel Leid durchleben müssen, doch das Jugendamt Essen, die Stadt ist Weltkulturhauptstadt 2010, hatte für die Familie E. aus Essen ein noch größeres Leid von unerträglichem Ausmaß in petto. Mit Abstand ist dieser Kinderklau, begangen in der Stadt Essen NRW jener, der die Menschen weltweit am meisten schockiert, denn das Kind M. erzählte in einem Video, das 36 Minuten und 41 Sekunden umfasst, wie es körperlich gefoltert, psychisch gequält und menschlich vernichtet wurde. M. war zusammen mit seinem Bruder C. inobhutgenommen. Die Eltern machten seinerzeit eine intensive Öffentlichkeitsarbeit und suchten die Hilfe der Öffentlichkeit sowie der Medien, um ihre Kinder aus diesem Wahnsinn zu befreien.

Das Video, das den kleinen Jungen zeigte, der sich flehend an die Öffentlichkeit wandte und um Hilfe bettelte,  zog die Aufmerksamkeit hilfsbereiter Menschen und Journalisten auf sich. Diese trugen maßgeblich dazu bei, dass die Kinder frei kamen und die körperlichen Misshandlungen beendet werden konnten.

Die Folgen für die Kinder

Während die Öffentlichkeit glaubt, Kindern müsse es in der Obhut der Eltern schlecht gegangen sein und die Inobhutnahme sei zum Schutz der Kinder, bestätigt sich auch in diesem Fall, das dem so nicht ist. Die Inobhutnahme, die Trennung von den Eltern, die eine tiefe und irreversible Traumatisierung darstellt, zeichnet das Leben der meisten inobhutgenommenen Kinder und ihren Eltern.

Während die Eltern alles tun, um das Leiden der Kinder in Obhut zu beenden und die Manipulation der Kinder zu verhindern, werden die Kinder durch die Jugendämter von ihren Familien isoliert. Aufgrund der Isolierung bekommen die Kinder nichts oder nur wenig mit, was die Eltern alles unternehmen, um ihren Kindern das alles zu ersparen.

Nur jene Eltern, die über Jahre hinweg sich Tag ein Tag aus mit dem Kampf um und für die Rechte und Freiheit ihrer Kinder einsetzen, gelingt es dann auch, die Kinder aus den Mühlen der Institution Jugendhilfe zu befreien. Doch die Kinder, die zu den Eltern zurückkehren, sind lebenslänglich gezeichnet und meist nicht mehr in der Lage, sich im Leben zurecht zu finden.

Häufige Bindungsabbrüche, verzerrte Wahrnehmungen, Lügen, suizidale Absichten, selbstverletzendes Verhalten, Alkohol, Drogen, Kriminalität und sogar Pädophilie gehören zum Alltag vieler ehemaliger Heimkinder, die während der Inobhutnahme

  • traumatisiert
  • misshandelt
  • missbraucht
  • psychisch zerstört

und von Vater und Mutter entwurzelt wurden. Auch in diesem Fall ist es nicht anders, wie die Eltern M. und F. berichten. Die Eltern des Kindes schilderten uns viele Jahre später den weiteren Werdegang der Kinder. Auch die Gespräche mit einem der Jungs zeigte die deutlichen Spuren. Einmal mehr wird bestätigt: Wenn das Jugendamt ein Kind in Obhut genommen hat, ist eine positive Entwicklung kaum mehr möglich und der Weg in Sucht, Kriminalität bis hin zur Störung des Sexualverhaltens scheint geebnet.

Die Vorgeschichte

Um das zu verstehen, was das Jugendamt Essen in Verbindung mit dem Klinikum der Weltkulturhauptstadt 2010 in diesem Fall gemacht hat, muss man einen Blick zurück zum Tag der Geburt von M. und C. werfen. Beide Kinder kamen schwer krank auf die Welt – das war ihr „Fehler“.

Denn bald sollte dies der Anlass zum Kinderklau werden. Mutter F. ist mit Vater M. verheiratet. F. war eine überaus sportliche Person, bis sie beim Reiten verunglückte und seitdem querschnittsgelähmt im Rollstuhl sitzt. Sie hat gemeinsam mit ihren Hunden eingeschränkte Menschen therapeutisch begleitet.

Trotz des Schicksalsschlages gelang es dem Ehepaar, sich stets vorbildlich um die 3 Söhne zu kümmern. M. und C. hatten bereits unmittelbar nach der Geburt massive gesundheitliche Probleme. Unentwegte Durchfälle sorgten schon in der Geburtsstation dafür, das M. vom Krankenhauspersonal behandelt werden musste.

Zunächst auf Magen-Darm-Infekt. Erst im Alter von 10 Monaten wurde die Diagnose Zöliakie, damals noch wenig bekannt, gestellt. Sein Bruder C. hatte ebenfalls unmittelbar nach der Entbindung erhebliche Probleme und so erlitt er noch in der Geburtsklinik mehrere epileptische Anfälle. Die Krankheitsgeschichten der beiden Jungen setzte sich fort.

Wie aus kooperativen Eltern Entelterte wurden

Die Eltern M. und F. kümmerten sich uneingeschränkt um die Gesundheit und das Wohlergehen ihrer Söhne. Die Synopse C. sowie die Synopse M. belegen, dass die Eltern über viele Jahre bereit und darin aktiv waren, den kranken Kindern jegliche Hilfe angedeihen zu lassen, die die Lebensqualität der Kindern verbessern könnte. Nehmen Sie sich die Zeit, die Synopsen einzusehen und achten Sie dabei auf die rechte Spalte, die belegt, dass die Eltern zu jedem Zeitpunkt über viele Jahre hinweg „kooperativ“ waren.

Sie waren solange kooperativ, bis sie an den Behandlungen der Kinder ob ihrer fachlichen Richtigkeit zu zweifeln begannen und dann auch andere Ärzte konsultierten. Nun sollte bald das Jugendamt Essen auf den Plan kommen, um den Kindesentzug von C. und M. E. einzuläuten.

Während Mutter F. ahnungslos in der Küche das Mittagessen bereitete, klingelte das Jugendamt der Weltkulturhauptstadt in Person von Amtsperson ASD Heinenberg und Amtsperson ASD Scheitgen an der Tür, um den Eltern zu verkünden, dass die beiden Kinder M. und C. in die Jugendpsychiatrie der Stadt Essen eingewiesen wurden. Der Auftakt zum Kinderklau.

Geheime Ermittlungen

Betroffene wissen es schon längst: jedes Jugendamt, so auch das Jugendamt Essen, agiert mit Helfern. So berichten M. und F., wurde seitens des Essener Jugendamtes die Schulen der beiden Kinder im Vorfeld über die geplante und später auch vollzogene Herausnahme informiert, noch bevor die Eltern auch nur einen Hauch von Ahnung hatten, was sich anbahnen würde.

Ermittelt das Jugendamt der Weltkulturhauptstadt 2010, passiert dies zumeist, ohne die Eltern darüber zu informieren, dass sie sich gerade im Zentrum einer Zersetzung befinden. So hat ein Jugendamt ausreichend Zeit, um einseitige und passende Informationen anzulegen, die dazu geeignet sind, einen Hilfebedarf über eine Familie zu verhängen.

Da das Jugendamt, entgegenläufig zu seiner Selbstdarstellung in den Medien, eine Übermachtsstellung inne hat, genügt es, nach dem Eingriff in die Familie, die Eltern vor vollendete Tatsachen zu stellen.

Die Inobhutnahme: Von vorbildlichen Eltern zu geisteskranken Eltern

Das Jugendamt Essen ließ den Jungen M. durch den Direktor aus dem Klassenraum rufen. M. ahnte wohl, dass dies nichts Gutes zu bedeuten hätte und so rannte er davon, als er erfuhr, dass er nicht mehr nach Hause dürfe. Auf der Website wird berichtet, dass eine Amtsperson M. mit körperlicher Gewalt gestellt haben soll und die Inobhutnahme im Ablauf einer Entführung glich.

Auch C. wurde aus der Schule entrissen. Die Schule soll durch das Jugendamt zur Kooperation gepresst worden sein. Das Jugendamt der Weltkulturhauptstadt 2010 gibt als Begründung für diesen Kinderklau an, die Eltern, insbesondere Mutter F. solle mit Absicht ihre Kinder C. und M. krank machen. Das Essener Jugendamt bewegt sich hier auf einem sehr schmalen Grad.

Das Jugendamt Essen der Lüge überführt?

Es ist fraglich, ob das Jugendamt der Weltkulturhauptstadt 2010 selbst glaubt, was es als Begründung für die Inobhutnahme der beiden Kinder M. und C. vorgibt. Das Erheben einer Diagnose ist Aufgabe einer fachlichen Kompetenz. Die Diagnostik zu einer psychischen Erkrankung wie Münchhausen-by-proxy ist nicht die Aufgabe eines Jugendamtes. Und doch handelte jenes regional zuständige Jugendamt, als ob es zur Diagnoseerhebung legitimiert und befähigt sei.

Münchhausen-by-proxy ist jene Krankheit, bei der vornehmlich Mütter ihre eigenen Kinder krank machen, um durch ihre dabei begleitende liebevolle Fürsorge an dem krank gemachten Kind Aufmerksamkeit zu erhalten. Das Münchhausen-Stellvertreter-Syndrom ist hochkomplexes psychiatrisches Krankheitsbild, das weltweit ein nur äußerst geringes Vorkommen hat.

Nur einige hundert Fälle sind überhaupt weltweit tatsächlich als Münchhausen-by-proxy diagnostiziert. In langjähriger Zusammenarbeit mit vom Kinderklau betroffenen Eltern haben davon bei etwa 76 % aller bekannten Fälle die betroffenen Mütter vom fallzuständigen Jugendamt die jugendamtserstellte Diagnose Münchhausen-by-proxy errstellt bekommen. Es sind mehrere Tausende.

Die E.-Kinder Opfer der Mutter?

Im Falle der Kinder von M. und F. führt die Krankheitsgeschichte selbst diese unfassbare Beschuldigung bereits ad absurdum. Wann immer ein Kind das Licht der Welt erblickt, wird es medizinisch untersucht und im Fall der E.-Kinder verbrachten Mutter und Kind jeweils die nächsten Tage nach der Geburt im Krankenhaus.

Schon dort wurde medizinisch beobachtet und diagnostisch festgestellt, dass die beiden Jungen M. und C. krank sind – von Geburt an. Ab diesem Tagen standen die Kinder aufgrund ihrer Erkrankungen ohnehin permanent unter zahlreicher und nahezu lückenloser medizinischer Betreuung.

Nicht nur die Kinder, sondern auch die Eltern M. und F., die ihre Kinder auf diesem schweren Weg begleiteten. Gäbe es einen Anlass des schweren Verdachts auf Münchhausen-by-proxy, hätte das unter derart engem und permanenten Kontakt mit unzähligen Medizinern bereits vorher auffallen müssen, nicht erst nach vielen Jahren Leidensweg, als die Eltern an den medizinischen Behandlungsversuchen an ihren Kindern begannen zu zweifeln.

Inwieweit spielt die Krankheit eine Rolle?

Bei den Beschwerden, an denen die heute erwachsenen Kinder M. und C. auch aktuell noch leiden, handelt es sich mitnichten um herbeigeführte Beschwerden, sondern sie sind wissenschaftlich anerkannte und unheilbare Krankheiten.

Die Schulmedizin erlaubt die fundierte Diagnose zu Zöliakie. Das Schicksal der Kinder war damit besiegelt, dass sie an einer Erkrankung leiden, die seinerzeit, noch wenig erforscht war. Man kann sich so seine Gedanken machen darüber, dass die Herausnahme der Kinder durch das Jugendamt Essen, Weltkulturhauptstadt 2010, erst passierte, als die Eltern den über Jahre hinweg anhaltenden zahlreichen medizinischen Untersuchungen, Medikamentengaben und Weiteres dergleichen begannen, auf den Zahn zu fühlen.

Kinderklau Jugendamt Heidi Schulz

SAT1 Kerner: Amtsmissbrauch im Fall Heidi Schulz – Video

Heidi Schulz: Amtsmissbrauch an ihrem Kind Dan Schulz

– Mit Video – Auch im Kindesentzugsfall der Mutter Heidi Schulz und Ihrem Sohn „Dan“ ist der Amtsmissbrauch und das Zuwiderhandeln gegen das Wohl des Kindes erwiesen. Sehen Sie dramatische Live-Bilder (Video unter dem Artikel) der Inhobhutnahme, die missbräuchlich „zum Wohl des Kindes“ und durch erwiesenen Amtsmissbrauch zum typischen Kinderklau wurde.
Kinderklau Jugendamt Heidi Schulz
Wieder hat ein Jugendamt in Gänze versagt – oder womöglich eine Amtsperson ihren Arbeitsplatz durch das vermeintliche „Erkennen“ eines Hilfebedarfs gesichert.

Ein Jugendamt macht keine Fehler. Mit jedem inobhutgenommenen Kind werden Arbeitsplätze bei Jugendamt, Amtsgericht, in der Verfahrenspflege und in der Psychiatrie gesichert. Mitmachen lohnt sich, wie unter anderem der ZDF Frontal Beitrag und der Gelsenkirchener Jugendamts-Skandal beweisen.

Dan´s Hilfeschreie und Suizidalität

… so schlecht geht es mir!

Die Öffentlichkeit geht davon aus, dass ein Kind nur dann in Obhut genommen wird, wenn es ihm bei seinen Eltern schlecht gibt. Erst, wenn man selbst betroffen ist, weiß man, dass dies ein Irrglaube ist. Wie Kinder die Herausnahme aus dem Elternhaus empfinden, zeigt sich auch im Kindesentzugsfall Heidi Schulz. Dan sagt, was in ihm vorgeht:

„Ich kann nicht mehr richtig arbeiten in der Schule, so schlecht geht es mir…! Ich kann nicht mehr in Ruhe essen!“

Dan kämpfte ebenso wie das Kind aus Essen um die Rückkehr zu seiner Mutter. Doch die Hilfeschreie der Kinder werden nicht gehört.

Dan will sein Leben beenden

So kommt es im Kindesentzugsfall Heidi Schulz zu einer dramatischen Spitze: Dan, ein kleiner Junge, dessen einziger Wunsch es ist, wieder bei seiner Mutter leben zu dürfen, greift zum Messer, um in den erlösenden Suizid zu gehen – zum Wohle des Kindes, dessen Garant das verantwortliche Jugendamt sein soll und dem das deutsche Volk noch mehr Legitimation zu solchen Eingriffen zugesteht.

Weil ignorante Bürger dumm wie Schafe sind, sich von der systemkorrupten Presse der deutschen Medienlandschaft blenden lassen und ungerechtfertigte Kindesentzugsfälle wie der des kleinen Dan als „dramatische Einzelfälle“ abtun. Dabei erleben Tag für Tag in Deutschland tausende von Kindern und Familien das gleiche Unrecht.

Es sind bei Weitem keine Einzelfälle – Kinderklau ist lukrativer Amtsmissbrauch mit System. Dan´s Suizidsversuch misslang und dann passierte das, womit niemals ein Mensch rechnen würde.

Dan bat den einzigen Menschen, dessen Liebe und Fürsorge er sich ungebrochen sicher war, ihm das Leben zu nehmen – seine Mutter Heidi Schulz.

Familienrichter a. D. zum Fall Heidi Schulz

Elmar Bergmann, über 30 Jahre Familienrichter, berät heute vom Kinderklau betroffene Familie und unterstützt diese. Richter Elmar Bergmann a. D. zum Kindesentzugsfall Heidi Schulz:

„Eine Familie wird durch solch eine Herausnahme des Kindes zerstört! Man hat nur ganz schwer die Möglichkeit, gegen die Herausnahme anzugehen!“

Dieser Richter weiß um die kriminellen Machenschaften des deutschen Jugendamtes und auch um den Zustand der deutschen Justiz.

Eltern, die um ihre Kinder kämpfen und sich gegen den kriminellen Amtsmissbrauch und die Akteure wehren, werden ausgeschaltet und unter Repressalienandrohung zum Schweigen gebracht. Nicht immer gelingt den Jugendämtern, Gerichten und gewinnorientierten Kinderheimen dies, wie im Kinderklaufall der Familie Pallien aus Essen. Auch Heidi Schulz wurden dergleichen Repressalien zuteil, so dass Heidi zunächst ins Ausland flüchten musste.

Wir würden gerne von einer glücklichen Wende im Fall Dan und Heidi Schulz berichten. Doch selbst eine Rückführung nach all dem Erlebten lässt es kaum zu, von glücklicher Wendung oder gar positivem Ausgang zu berichten. Dan lebt inzwischen wieder bei seiner Mama.

Die Website von Heidi Schulz: Dan´s Leben – Mehr Informationen zum Fall auch bei Das Erste – Panorama

Amtsmissbrauch - Heidi und Dan Schulz