Nicht ohne meine Kinder – Eine Mutter kämpft gegen das Jugendamt

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Nicht ohne meine Kinder – Eine Mutter kämpft gegen das Jugendamt

Im Februar des Jahres 2006 ist von Dr. Karin Jäckel und Joumana Gebara im Lübbe Verlag das Buch erschienen Nicht ohne meine Kinder – Eine Mutter kämpft gegen das Jugendamt. Das Buch schildert den Kinderklaufall um Joumana, die wie eine Löwenmutter sich für die Rechte ihrer Kinder stark machte. Geboren als Tochter eines Libanesen und einer Mutter italienisch-französischer Abstammung war Jo alleinerziehend und lebte als deutsche Staatsbürgerin in Deutschland. Wieso die Suche nach einem Job Karin und Joumana dazu veranlasste, ein Buch schreiben zu wollen, liegt in einem daraus erwachsenden Kinderklaufall begründet, der wieder einmal typisch ist für die deutschen Jugendämter.

 

Angefangen hat alles mit einer Tagesmutter

Joumana Gebara, alleinerziehende Mutter zweier Kinder, begab sich auf Jobsuche. Jo, mit abgeschlossenem BWL-Studium, wurde durch das Jobcenter die Arbeitssuche auch in Italien gewährt und so hält sie schon bald einen Arbeitsvertrag von einem Arbeitgeber in Bozen in der Hand. Niemals hätte sie daran gedacht, ohne ihre Kinder nach Italien umzusiedeln. Doch wie der Buchtitel Nicht ohne meine Kinder erahnen lässt, kam alles anders. Während Jo in Italien auf Wohnungssuche war, nahm sie eine Tagesmutter in Anspruch, die sich um die beiden Kinder kümmern sollte. Die Kosten für diese wurden zum Teil vom zuständigen Jugendamt getragen und zum Teil von Jo selbst. Aus Italien telefonierte Joumana regelmäßig nach Deutschland, um sich nach dem Wohlbefinden ihrer Kinder zu erkundigen. Sie ahnte nicht, dass ihre beiden Söhne längst schon vom Jugendamt inobhutgenommen wurden. Was dann folgt, ist wahrlich ein guter Grund, ein Buch schreiben zu wollen. Und mit Dr. Karin Jäckel fand sich nicht nur eine wagemutige Autorin, sondern eine ehrbare Mitstreiterin auf europäischer Ebene.

 

Joumana´s Odyssey um ihre Kinder

Es ist nicht das erste Mal, dass die Inanspruchnahme einer Tagesmutter dazu führt, dass ein Jugendamt Kinder inobhutnimmt. Auch in einem weiteren Fall, der sich in Nordrhein-Westfalen zutrug, im Internet unter Die-Akte-Hoss.de zu finden, war die Inanspruchnahme einer Tagesmutter Anlass für einen rechtswidrigen Kindesentzugsfall. Wie in den meisten Fällen spielt auch bei Joumana Gebara das Jugendamt auf Zeit. Erst Wochen nach der Inobhutnahme der Kinder wurde in einer Gerichtsverhandlung offengelegt, was der Grund für diese Kindesentziehung ist: die Berufstätigkeit der Mutter. Es folgt der komplette Entzug aller Sorgerechtsteile einhergehend mit einem vollständigen Umgangs- und Kontaktverbot für Jo, die nicht einmal weiß, wo ihr ältester Sohn verwahrt wird. Kurzerhand nahm Joumana Kontakt mit Menschen auf, von denen sie sich Hilfe versprach und die sie dann auch erhielt. Das Buch Nicht ohne meine Kinder – Eine Mutter kämpft um das Jugendamt von Dr. Karin Jäckel und Joumana gibt einen guten Einblick, wie verzweifelt Eltern sind, aber auch, wie man um und für seine Kinder kämpfen kann. Jo holt sich ihre Kinder einfach zurück. Unser Herz gehört den Mutigen, also in diesem Fall all jenen, die sich für die Familie von Jo eingesetzt haben. So, wie Jo in Karin eine engagierte Buchautorin fand, wollen viele Eltern es ihr gleich tun und ein Buch schreiben, um die Weltöffentlichkeit darüber zu informieren, was deutsche Jugendämter Tag für Tag an grausamster Brutalität an Familien verüben, mit welchen Begründungen in Deutschland die vollständige Entelterung begründet und von Gerichten abgesegnet werden kann und mit welchen kriminellen Methoden sich die deutsche Jugendhilfeindustrie Kindern ermächtigt.

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4 Comments - Write a Comment

  1. Als das Jugendamt München Ramersdorf-Perlach unser Baby (8 Wochen alt) uns am 28.12.12. ohne Grund mitgenommen hat, dann hätte man uns gleich das Herz mit rausreißen sollen, das wäre zumindest noch menschlich gewesen, als uns mit diesen unerträglichen, nicht endenden Schmerzen zurückzulassen. Aber Menschlichkeit und brutales Jugendamt passen ja eh nicht zusammen. Wir gehen seitdem durch die Hölle, das kann ich euch sagen, und noch kein Ende in Sicht. Der Fernsehsender RTL hat sich bei uns auf meine verzweifelte eMail zurückgemeldet, das erstemal in meinem Leben ist mir was wichtig, um damit ins Vernsehen zu gehen. Was wirklich „Wichtig“ ist, erfährt man erst in so einem schrecklichen Moment. Alles andere scheint dann nur Lapalie gewesen zu sein.

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